Durchführung der Befragung

- Zensus 2011, Copyright Statistisches Bundesamt
Im Zeitraum vom 09. Mai 2011 bis zum 31. Juli 2011 werden 350 vom Kreis Coesfeld beauftragte Interviewer/innen (Erhebungsbeauftrage) etwa 15% der Einwohner im Kreisgebiet befragen. Um welche Haushalte es sich speziell handelt, wird vom Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) mittels Stichprobenverfahren ermittelt. Diese Adressen werden der Erhebungsstelle zur Verfügung gestellt.
Alle Personen, die dem Haushalt angehören werden nach Alter, Geschlecht und Familienbestand erfasst und zu einigen weiteren Punkten, wie etwa zur Bildung, Ausbildung und Erwerbstätigkeit befragt. Die Befragten werden den Fragebogen in der Regel gemeinsam mit dem Erhebungsbeauftragten vor Ort ausfüllen, alternativ kann der selbst ausgefüllte Fragebogen an die Erhebungsstelle geschickt oder die Fragen online beantworten werden.
Neben den Haushalten werden auch sogenannte Sonderbereiche befragt. Befragt werden Bewohner/-innen in Wohnheimen und Gemeinschaftsunterkünften wie z.B. Studierende- oder Seniorenwohnheime sowie Leiter/-innen von beispielsweise Notunterkünften oder Justizvollzugsanstalten.
IT.NRW wertet die Daten anonymisiert aus. Denn beim Zensus geht es nicht darum, etwas über die individuellen Lebensverhältnisse oder Einstellungen der Einwohnerinnen und Einwohner zu erfahren. Statistik bedeutet, dass Daten verallgemeinert, Summen gebildet und Durchschnitte berechnet werden – und gerade nicht der Einzelfall dargestellt wird.
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