Medienwelten
„Mit Sicherheit Spaß haben!“

- Logo der Aktion Medienwelten
Das Internet ermöglicht eine völlig neue Ebene der Kommunikation und Information und des Computerspielens. Neben den neuen Kommunikationswegen über Online-Chaträume oder Instant Messengers (z.B. ICQ), nutzen Jugendliche insbesondere die Möglichkeit sich mit einem eigenen Profil und einem Fotoalbum in „Sozialen Netzwerken“, wie „SchülerVZ“ oder „Wer-kennt-wen“, darzustellen, Gleichaltrige kennen zu lernen und ihren Freundeskreis auszuweiten. Auch das Handy ist bei der Mehrzahl der jungen Menschen kaum noch wegzudenken, da sie damit mittlerweile nicht nur telefonieren und Smsen schreiben können, sondern auch fotografieren, filmen, chatten oder im Internet surfen.
Mit den neuen Möglichkeiten und Faszinationen digitaler Medien treten allerdings auch Gefahren auf, die meist von den Jugendlichen und deren Eltern nicht sofort erkannt, irrtümlich ignoriert oder schlichtweg nicht ernst genommen werden.
Mit dem diesjährigen Jugendschutzkalender 2010/2011 möchte das Jugendamt des Kreises Coesfeld über die Gefahren im Bereich der Internet- und Handynutzung aufmerksam machen und Kindern, Jugendlichen sowie ihren Eltern Informationen und Hilfen zum Umgang mit den neuen Medien zur Verfügung stellen. Denn nur aufgeklärte und medienkompetente Kinder und Jugendliche können sich sicher in der großen und vielfältigen „Medienwelt“ bewegen.
Surf-Tipps für Kinder und Jugendliche
Auf den Webseiten www.seitenstark.de („Arbeitsgemeinschaft vernetzter Kinderseiten“) sowie www.klick-tipps.net findet ihr empfehlenswerte Seiten im Internet, auf denen ihr sicher surfen könnt. Eine „TOP 100 empfehlenswerter Kinderseiten“ im Netz ist kostenfrei auf klick-tipps.net abrufbar.
Gute Kinderseiten im Netz:
- www.blinde-kuh.de (Suchmaschine für Kinder)
- www.fragfinn.de (Suchmaschine für Kinder)
- www.helles-koepfchen.de (Wissensportal und Suchmaschine)
- www.hanisauland.de (Politik für dich! / Bundeszentrale für politische Bildung)
- www.kidsville.de (Mitmachstadt für Kinder; Kinder können eigene Beiträge einstellen)
- www.internauten.de (Informationen über den sicheren Umgang mit dem Internet, Sicherheitstipps zu Handys und zur Werbung)
- www.nachrichtenfuerkinder.de (Nachrichten für Kinder)
- www.internet-abc.de/kinder/ („Wissen wie es geht“, Informationen rund um das Internet. Surfschein für Kinder)
- www.mail4kidz.de (Email-Dienst für Kinder)
Sichere Chats für Kinder in Netz:
jugendschutz.net bewertet folgende Chats für Kinder als sicher:
- www.seitenstark.de:
Montag bis Donnerstag von 15:00-17:00 Uhr, Freitag von 17:00-19:00 Uhr (Zugang mit Nickname und Passwort) - www.kindernetz.de:
Dienstag und Donnerstag von 17:00-19:30 Uhr, Samstag von 14:00-17:30 Uhr (Zugang mit Anmeldeformular von den Eltern) - www.cyberzwerge.de:
täglich von 8:00-22:00 Uhr (Zugang mit Nickname und E-Mail-Adresse, an die ein Freischaltcode zum Anklicken geschickt wird)
Tolle Internetseiten für Jugendliche:
- www.watchyourweb.de (Jugendkampagne)
- www.netzcheckers.de (Jugendportal)
- www.time4teen.de (Information und Aufklärung für Jugendliche zu Themen, wie Gewalt, Alkohol, Jugendschutz u.ä. durch Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes)
- www.juuuport.de (Web-Selbstschutz-Plattform von Jugendlichen für Jugendliche - Information und Beratung)
- www.jugendnetz.de (Umfangreiche Infos zu Förderprogrammen, Ausbildung und Beruf, Bildung, Computer u.v.m.)
- www.checked4you.de (Online-Jugendmagazin der Verbraucherzentrale NRW mit Themenrubriken (Handy, Sport+Körper, Geld+Job usw.) und Meinungsforen)
- jugendinfo.de (Jugendbüro Bremen und Bremerhafen mit Infos zu Themen, wie Auslandsaufenthalte, Cyberbullying, Handy, Hilfe für Mädchen, Praktikum Angebote)
- www.klicksafe.de (Wissenswertes und Hilfestellungen zu relevanten und brisanten Sicherheitsthemen rund um das Internet)
Sichere Chats für Jugendliche:
- www.youngavenue.de (Seite der Kinderschutz-Zentren e.V.)
Was sind soziale Netzwerke?

- Logo StudiVZ

- Logo SchülerVZ

- Logo Wer kennt wen?

- Logo Facebook
Soziale Netzwerke sind virtuelle Gemeinschaften im Internet, in denen sich Menschen aus aller Welt treffen und sich über gemeinsame Interessen unterhalten, austauschen, andere Netzwerkmitglieder kennen lernen und sich verabreden können. Soziale Netzwerke funktionieren über die Selbstdarstellung der Nutzer, welche sich über ein eigenes Profil, mit möglichst vielen persönlichen Angaben zu Hobbys, musikalischen und politischen Interessen, derzeitigen Lebenssituation, Familien- bzw. Partnerschaftssituation sowie über eingestellte Fotos, vorstellen. Kommunikation und Austausch unter den Nutzern wird durch Pinnwände, die von jedem Netzwerkmitglied beschrieben werden kann, durch E-Mail- und Chat-Funktionen ermöglicht.
Die Funktionen in Sozialen Netzwerken sind so angelegt, dass der Zwang besteht, möglichst viele persönliche Informationen preiszugeben. Jugendlichen bewegen sich in der virtuellen Welt nicht in einem geschützten Raum und können damit Gefahr laufen, identifiziert zur werden. Sie setzen sich diversen Risiken aus, bspw. der unerwünschten Kontaktaufnahme. Es ist daher wichtig, dass Jugendliche verstehen lernen, welche Daten sie an Dritte weiter geben. Ebenso ist es wichtig, sich mit den Einstellungsmöglichkeiten (z.B. Privatsphäre) dieser Portale zu beschäftigen.
Worauf musst du achten?
Weiterführende Informationen und Tipps für Kinder und Jugendliche:
- www.jugendnetz-berlin.de (Broschüre von jugendnetz-Berlin und dem Berliner Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit: „ich suche Dich. Wer bist du? Soziale Netzwerke & Datenschutz-Tipps für Jugendliche“)
- https://www.klicksafe.de (Ein Flyer der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen: „Spaß im Netz - aber sicher?! Was du bei Communitys beachten solltest!“)
- www.watchyourweb.de (Anleitungen zu den Sicherheitseinstellungen in Sozialen Netzwerken von der IJAB - Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e.V., Projekt „Jugend Online“)
- www.politische-bildung.nrw.de (Medienkompetenz-Podcast der Landeszentrale für politische Bildung NRW: „Moritz und die digitale Welt“)
- www.checked4you.de (Online-Jugendmagazin der Verbraucherzentrale NRW. „Deine Rechte im Netz“)
- www.netzcheckers.de (Jugendportal der IJAB - Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e.V.: „Apps in Sozialen Netzwerken - Worauf muss ich achten?“)
- www.jugendinfo.de (ServiceBureau Jugendinformation Bremen und Bremerhaven)
Die Anonymität in den Sozialen Netzwerkportalen wird inzwischen häufiger genutzt, um z.B. Mitschüler zu beleidigen, zu tyrannisieren oder zu bedrohen. Cyber-Mobbing bedeutet, das Mobbing mit Hilfe der Neuen Medien wie beispielsweise dem Internet oder dem Handy.
Wo finden Jugendliche und Eltern Hilfe?
- www.nummergegenkummer.de (Die Nummer gegen Kummer - Das Elterntelefon und das Kinder- und Jugendtelefon bietet eine anonyme telefonische Beratung)
- www.mobbing.seitenstark.de (Aktion des Vereins Seitenstark e.V.)
- www.jugendschutz.net (Beschwerdestelle; bei jugendschutz.net können illegale, jugendgefährdende oder entwicklungsbeeinträchtigende Inhalte gemeldet und Informationen zum Thema Jugendschutz im Internet abgerufen werden)
- www.internet-beschwerdestelle.de (Gemeinsame Beschwerdestellen der FMS - Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia - und des Verbandes der Deutschen Internetwirtschaft Eco)
- www.bfdi.bund.de (Adressen der Datenschutz-Aufsichtsbehörden)
- www.datenschutz.de (Virtuelles Datenschutzbüro)
Was ist ein Chatraum?
Chatten (=plaudern) ist die direkte Unterhaltung vieler Menschen an einem bestimmten Treffpunkt im Internet, in s.g. (Chat-)Räumen und in geschriebener Sprache. Beim Chatten wird das, was gesagt werden möchte, per Tastatur eingegeben und mit einem Klick für die anderen Chat-Teilnehmer sichtbar gemacht. Es gibt viele Chaträume im Internet, in denen über die unterschiedlichsten Themen gesprochen wird: Liebe, Gesundheit, Musik, Geld, Computer-Spiele, persönliche Problem- und Konfliktsituationen etc..
Worauf musst du im Chat achten?
Weiterführende Informationen und Tipps für Kinder:
- www.jugendschutz.net (Spickzettel "Sicher chatten"; Chat-Regeln als PDF-Datei)
- www.chatten-ohne-risiko.de (Faltblatt "Wollen wir chatten? - Ja, sicher! Chatten ohne Risiko!")
- www.klick-tipps.net (Klick-Tipps - Surfen, wo's gut ist: Chat-Special)
- www.internauten.de (Comic als PDF-Datei: Chat-Mission "Die falsche Paula" - , herausgegeben von der Freiwilligen Selbstkontrolle Multimedia - Diensteanbieter e.V. (FSM), dem Deutschen Kinderhilfswerks e.V. und der Microsoft Deutschland GmbH)
- www.internet-abc.de/kinder (Das Internet-ABC: Kinderbereich mit Informationen rund ums Thema Chat, herausgegeben vom Verein Internet-abc e.V. (u.a. Landesmedienanstalten))
Worauf musst du im Chat achten?
Weiterführende Informationen und Tipps für Jugendliche:
- www.jugendschutz.net (Spickzettel "Vorsichtig chatten" - Chat-Regeln als PDF-Datei)
- klickx.net (Schutz vor sexuellem Missbrauch im Chat: Tipps für Kinder und Jugendliche, herausgegeben von Zartbitter Köln e.V., Hänsel und Gretel und dem saarländischen Ministerium für Inneres, Familien, Frauen und Sport)
- www.Lizzynet.de (Infos für Mädchen; Projekt von Schulen ans Netz e.V.: Anmache im Netz. Was kann man dagegen tun?)
Die Informationsmaterialen geben Kindern und Jugendlichen eine erste Orientierung. Eltern sind weiterhin gefordert, ihre Kinder im Umgang mit dem Internet bzw. Chat zu begleiten. Dann können Kinder und Jugendlichen mit Sicherheit Spaß haben...
Mehr Informationen und weitere Tipps für Eltern:
- www.chatten-ohne-risiko.net (Projekt von jugendschutz.net und dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugen)
- www.jugendschutz.net
- Faltblatt "Chatten ohne Risiko? Was Eltern und Pädagogen wissen sollten" (PDF-Datei)
- Broschüre "Chatten ohne Risiko? Zwischen fettem Grinsen und Cybersex" (PDF-Datei)
- www.internet-abc.de/eltern (Das Internet-ABC: Elternbereich mit Informationen rund ums Thema Chat, herausgegeben vom Verein Internet-abc e.V. (u.a. Landesmedienanstalten))
Was fasziniert junge Menschen an Online-Computerspielen?
Computerspiele werden längst nicht mehr alleine von Jugendlichen vor dem Bildschirm gespielt, sondern werden in dem Mehrspielermodus, den fast alle Spiele ab einer bestimmten Altersklassifizierung haben, auch online gespielt. Mehrere Millionen Spieler treffen sich fast täglich im Internet, um mit- und gegeneinander zu spielen. Die Industrie verwendet für diese Spiele den Begriff „Massively Multiplayer Online Games“ (MMOG).
Es gibt eine weitere Differenzierung unter den Online-Games:
- "First-Person-Shooter" (Online-FPS): Spiele, in denen der Spieler seine Spielfigur aus der Ich-Perspektive durch die Spielumgebung steuert und mit diversen Waffen andere Spieler „töten“ muss.
- "Echtzeit-Strategiespiele" (Online-RTS): Spiele, in denen Spieler seine Figuren bzw. Einheiten ständig steuern muss, meist mit dem Ziel, eine Armee aufzubauen und den Gegner zu vernichten. Gespielt wird dabei aus der Vogelperspektive.
- "Rollenspiele" (Online-RPG): Spiele, in denen der Spieler in die Rolle seiner Spielfigur schlüpft (in der Regel Science-Fiction oder Fantasiewelten), mit dem Ziel, durch das Lösen von Aufgaben (z.T. gemeinsam mit anderen Spielern) Erfahrungspunkte zu sammeln und damit die Fähigkeiten der Spielfigur zu verbessern bzw. sie neue Fertigkeiten erlernen zu lassen. Online-Rollenspiele beanspruchen viel (Frei-)Zeit von Jugendlichen, da die Fortschritt der Spielfigur von der aufgewendeten Spielzeit des Spielers abhängt.
Rollenspiele können damit zu einem exzessiven Medienkonsum führen, der „süchtig“ werden kann. - "Browsergames": Spiele, die nicht gekauft werden müssen, sondern rein internetgestützt sind - die Anmeldung erfolgt über einen Internetbrowser (z.B. Internet Explorer). Diese Spiele orientieren sich inhaltlich an den Strategiespielen.
Weitere Informationen zu (Online-)Computerspielen und möglichen Gefahren (auffälliges Spielverhalten, Online-Spielsucht u.ä.) unter
- www.klicksafe.de (Wissenswertes und Hilfestellungen zu relevanten und brisanten Sicherheitsthemen rund um das Internet. Initiative für mehr Sicherheit im Internet durch Medienkompetenz, im Auftrag der Europäischen Kommission.)
- www.mekonet.de (Initiative der Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen und der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen, die ein Medienkompetenznetzwerk aufbaut)
- www.web-crack.de (Internetauftritt der Fachstelle für Suchtprävention der Drogenhilfe Köln zum Thema Online-Sucht mit der Zielgruppe Jugendliche)
Welche Möglichkeiten bietet das Handy?
Das Handy ist ein zentrales Medium in der heutigen Jugendkultur. Das Handy hat nicht mehr nur die Funktion, SMS zu schreiben oder zu telefonieren. Kinder und Jugendliche können mit den Mobiltelefonen inzwischen auch Musik hören, filmen, fotografieren, chatten oder im Internet surfen. Durch die Mobilität des Handys können sich Kinder und Jugendliche leicht bestimmten Gefahren aussetzen.
Fotos und Videos mit problematische Inhalten (Sex-Inhalte, einfache Pornographie oder Gewaltdarstellungen: s.g. "Happy Slapping", "Snuff"), können beispielsweise über Bluetooth, eine Funktechnik die zwei Geräte innerhalb eines kurzen Abstandes (zwischen 10 oder 100 m) verbindet, problemlos auf dem Schulhof untereinander ausgetauscht werden.
Es bestehen finanzielle Risiken durch teure Sonderrufnummern oder Abonnements für Klingeltöne u.ä. Darüber hinaus sind Risiken durch Kontaktmöglichkeiten zu nennen: Mobbing ("Cyberbullying") und Belästigung über das Handy.
Auch im Bereich der Handynutzung hier ist es wichtig, dass Kinder und Jugendliche über die Gefahren durch das Handys und die Schutzmöglichkeiten informiert sind.
Mehr Informationen:
- www.handysektor.de (Sicherheit in moblien Netzen; Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) und der
Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest (mpfs)) - www.handywissen.info (Landesstelle Kinder- und Jugendschutz Sachsen-Anhalt e.V.)
- www.handy-in-kinderhand.de (Aktion Jugendschutz, Landesarbeitsstelle Bayern e.V.)
- www.schau-hin.info (Initiative vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Arcor, ARD, ZDF und TV Spielfilm)
- www.polizei-beratung.de (Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes; Beratung in der Rubrik "Gewaltvideos auf Schülerhandys")
Wichtige Organisationen im Bereich der Mediensicherheit/-kompetenz
- ww.schau-hin.info ( Initiative vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Arcor, ARD, ZDF und TV Spielfilm)
- www.klicksafe.de ( Initiative für mehr Sicherheit im Internet durch Medienkompetenz. Initiative des Safer Internet Programms im Auftrag der Europäischen Kommission)
- www.kjm-online.de ( Informationen zum Thema Jugendmedienschutz. Kommission für Jugendmedienschutz (KJM))
- www.ajs.nrw.de (Informationen zu allen relevanten Themen des Jugendschutzes, auch zum Umgang mit Medien)
- www.mekonet.de ( Initiative der Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen und der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen, die ein Medienkompetenznetzwerk aufbaut)
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