Nachts darf es dunkel sein - Landrat appelliert: Weihnachtsbeleuchtung maßvoll einsetzen

Zur Advents- und Weihnachtszeit gehört traditionell auch eine festliche Beleuchtung: Lichterketten, Leuchtsterne und illuminierte Figuren schmücken zahlreiche Eigenheime, Straßen, Plätze und öffentliche Gebäude – für viele Menschen unverzichtbar. Mit Blick auf Klimaschutz und Energiewende rät Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr jedoch zur verantwortungsbewussten Zurückhaltung: „An dieser Stelle gilt die Devise: Weniger ist mehr!“

Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr mit Klimaschutzmanagerin Kristin Holz vor dem Weihnachtsbaum im Kreishausfoyer (Aufnahme: Kreis Coesfeld, Carsten Böggering)

Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr mit Klimaschutzmanagerin Kristin Holz vor dem Weihnachtsbaum im Kreishausfoyer (Aufnahme: Kreis Coesfeld, Carsten Böggering)

Auch ausgewählte, konzentrierte Lichter können für besinnliche Stimmung sorgen. Der Landrat empfiehlt, den Stromverbrauch der Geräte dabei im Blick zu behalten und sparsame LED-Technik einzusetzen. Auch sollte man den Lichterglanz per Zeitschaltuhr möglichst auf wenige Stunden begrenzen. Denn was nutzt eine volle Beleuchtung zur Nachtzeit?, hinterfragt der Landrat zusammen mit Klimaschutzmanagerin Kristin Holz (Kreis Coesfeld). Der Kreis Coesfeld geht mit gutem Beispiel voran, um die Lichtverschmutzung so gering wie möglich zu halten. Aus diesem Grund schalten wir die Weihnachtsbeleuchtung am Kreishaus nach 22:00 Uhr bis 06:00 Uhr morgens aus, berichtet Dr. Schulze Pellengahr. Damit tragen wir dazu bei, nicht nur uns Menschen, sondern auch der Flora und Fauna einen normalen Tag-Nacht-Rhythmus zu geben, unterstreicht der Landrat.