Corona: Kulturzentren, Berufskollegs und Förderschulen des Kreises geschlossen - Bitte: Besuche im Kreishaus und in Pflegeeinrichtungen möglichst vermeiden

Die beiden Kulturzentren des Kreises Coesfeld sind ab sofort für Besucherinnen und Besucher bis zum Ende der Osterferien geschlossen. Damit gilt dies nun auch für die Burg Vischering in Lüdinghausen, nachdem die Kolvenburg in Billerbeck bereits ihren Frühlingsmarkt abgesagt hatte. Das soll mit dazu beitragen, eine dynamische Verbreitung des Corona-Virus insgesamt zu verlangsamen.

Die Berufskollegs und Förderschulen, deren Träger der Kreis Coesfeld ist, bleiben – genauso wie die übrigen Schulen im Land – vom kommenden Montag (16. März 2020) an bis zum Ende der Osterferien (19. April 2020) geschlossen. Dies betrifft die Coesfelder Berufskollegs Oswald-von-Nell-Breuning und Pictorius, das Richard-von-Weizsäcker-Berufskolleg mit den Standorten Dülmen und Lüdinghausen, die Steverschule in Nottuln, die Pestalozzi-Schule in Dülmen und Coesfeld sowie die Peter-Pan-Schule in Dülmen. Am Montag (16. März 2020) und Dienstag (17. März 2020) sind die Berufskollegs und die Förderschulen noch eingeschränkt geöffnet, um den Schülerinnen und Schülern bzw. den Eltern zu ermöglichen, sich auf die Folgen der Schließungen einzustellen. Für die Zeit ab Mittwoch (18. März 2020) verständigen die Lehrkräfte der Förderschulen alle betroffenen Eltern, um zu klären, inwieweit eine Notbetreuung erforderlich ist.

Die Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, persönliche Besuche im Kreishaus in Coesfeld und den Nebenstellen in Dülmen und Lüdinghausen auf das Nötigste zu beschränken. Wer für die nächste Zeit persönliche Termine vereinbart hatte, wird gebeten, sich möglichst vorher bei den Beschäftigten telefonisch oder per E-Mail zu melden, um zu klären, ob der Termin verschoben oder durch telefonische oder elektronische Korrespondenz ersetzt werden kann.

Um Ansteckungen besonders schutzbedürftiger Personen zu vermeiden, hat der Kreis Coesfeld gestern (13. März 2020) eine im Amtsblatt veröffentlichte Allgemeinverfügung erlassen. Sie schränkt Besuche in Pflegeeinrichtungen, in Wohngemeinschaften für pflegebedürftige oder behinderte Menschen und in Einrichtungen der Eingliederungshilfe ein. So sind Besuche auf das Notwendigste zu beschränken; je Bewohnerin und Bewohner im Regelfall eine Person je Tag. Die Besuche sollen höchstens eine Stunde dauern und haben nur noch auf dem Zimmer und nicht mehr in Gemeinschaftsräumen stattzufinden. Besuchende werden an den Zugängen der Einrichtung erfasst, um eventuell auftretende Infektionen nachvollziehen zu können. Rückkehrende aus Risikogebieten oder besonders betroffenen Gebieten sowie Personen, die mit Corona-Infizierten Kontakt hatten, dürfen die Einrichtungen nicht betreten. Ausnahmemöglichkeiten gibt es im Einzelfall und unter Auflagen für nahestehende Personen (z. B. im Rahmen der Sterbebegleitung). Das Amtsblatt Nr. 05/2020 und weitere Informationen sind auf der Internetseite des Kreises Coesfeld (www.kreis-coesfeld.de) abrufbar.

Grundlegende Informationen zum Thema Corona finden sich auf der Internetseite des Robert-Koch-Instituts (www.rki.de/covid-19) und den Internetseiten der betroffenen Einrichtungen. Für dennoch offene Fragen ist das Infotelefon des Kreises unter der Rufnummer 02541 / 18-5380 samstags und sonntags von 09:00 Uhr bis 16:00 Uhr sowie montags bis freitags von 07:00 bis 18:00 Uhr erreichbar. Für Fragen zum Thema Schule und Corona hat die Bezirksregierung Münster eine Telefon-Hotline mit der Rufnummer Nummer 0251 / 411-4198 eingerichtet. Medizinische Beratung und Hilfe außerhalb der Praxisöffnungszeiten bietet der ärztliche Bereitschaftsdienst unter der Nummer 116 117 an.

Aktuell ist im Kreis Coesfeld bei 47 Personen eine Corona-Infektion im Labor nachgewiesen, davon sieben in Ascheberg, fünf in Billerbeck, eine in Coesfeld, fünf in Dülmen, vier in Lüdinghausen, zwei in Olfen, zwei in Nordkirchen, eine in Nottuln und 20 in Senden. Mit Nordkirchen und Nottuln sind somit zwei weitere Orte im Kreis Coesfeld hinzugekommen, in denen Corona-Fälle bestätigt wurden.

Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr hofft auf das Verständnis der Bürgerinnen und Bürger im Kreis Coesfeld für die einschränkenden Maßnahmen und appelliert: Bitte reduzieren Sie in den kommenden Wochen soziale Kontakte und zeigen Sie sich somit solidarisch mit Ihren Mitmenschen.

Wochenrückblick zur Corona-Epidemie

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