Gutes Ergebnis für den Kreis Coesfeld bei der schulischen Digitalisierung

In einer jüngst veröffentlichten WDR-Umfrage unter fast 1.100 Schulleitungen und über 500 Schülerinnen und Schüler schneidet der Kreis Coesfeld im landesweiten Vergleich besonders gut ab. Offensichtlich zahlt sich hier auch die gute Zusammenarbeit vor Ort aus.

Großes öffentliches Echo hatte das Ergebnis einer landesweiten Befragung, die der WDR zum Thema „Homeschooling“ und Digitalisierung an Schulen durchgeführt hat (https://www1.wdr.de/nachrichten/schulen-digitalisierung-umfrage-schulleiter-schueler-100.html) . In der Erhebung beklagt sich ein Großteil der Schulen über die aktuelle Situation und fühlt sich in Sachen Digitalisierung überfordert und frustriert. Es fehlten Geräte und die passende Fortbildung - und wenn Geräte da seien, müssten sich oft Lehrer in ihrer Freizeit um die Wartung kümmern. „Die Unterschiede“ so heißt es in der Auswertung „sind breit gestreut“. So hätten etwa Schulleitungen in Bochum und Mülheim an der Ruhr im Schnitt eine 5 oder sogar eine 5,2 gegeben. Der Kreis Coesfeld liegt dem hingegen mit einem Bewertungsschnitt von 2,6 landesweit an der Spitze. Landrat Dr. Schulze Pellengahr ist erfreut über dieses Ergebnis mahnt aber gleichzeitig, „den Beteiligten im Kreis ist klar, dass es auch hier noch deutlich Luft nach oben gibt. Schulen und Schulträger müssen weiter intensiv zusammenarbeiten und große Anstrengungen unternehmen“.

Die Städte und Gemeinden und der Kreis als Schulträger tauschen sich im Regionalen Bildungsnetzwerk bereits seit 2017 zur digitalen Ausstattung an Schulen aus. In Zusammenarbeit mit dem Medienzentrum des Kreises wurde hierfür bereits im Herbst 2018 ein gemeinsamer Orientierungsrahmen abgestimmt. Vereinbarte Zielsetzung ist dabei, eine möglichst einheitliche Ausstattung zu gewährleisten, die nachweislich - sowohl technisch, als auch pädagogisch -  funktioniert. Diese Abstimmung kommt den Beteiligten nun zu Gute, wenn es darum geht die Fördermittel im Rahmen des Digitalpaktes und der Corona-Hilfen schnell und effektiv einzusetzen.  

Mit der einmaligen Ausstattung von Schulen mit Technik ist es dabei aber nicht getan. Die zunehmende Digitalisierung der schulischen Bildung fordert sowohl quantitativ als auch in der Vielfalt und fachlichen Komplexität die bisherige IT-Unterstützung der zwölf kommunalen Schulträger enorm.  Die Städte und Gemeinden und der Kreis lassen daher derzeit ein Gutachten erstellen, welches die Möglichkeiten einer ortsübergreifenden Zusammenarbeit insbesondere bei der Sicherung des laufenden IT-Betriebes an Schulen untersucht und konkrete Handlungsvorschläge unterbreiten wird.  Ergebnisse hierzu werden für den Anfang des nächsten Jahres erwartet.

Bei den Lehrerinnen und Lehrern ist eine gute Motivation zur Nutzung der digitalen Ausrüstung für den Unterricht und für das Lernen auf Distanz feststellbar. „Das eigene Engagement“, so betont Landrat Dr. Schulze Pellengahr, „kann nur durch Fortbildung und Beratung erhalten bleiben. Die Arbeit der Medienberatung im Medienzentrum des Kreises leistet hier wertvollste Unterstützung, die unbedingt auch langfristig gesichert sein muss.“

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