Über fünf Millionen EUR für sichere Straßen im Kreis Coesfeld - Regierungsvizepräsident überreicht Förderbescheide

Bei seinem Besuch im Coesfelder Kreishaus am vergangenen Freitag (18. November) hatte Regierungsvizepräsident Dr. Ansgar Scheipers gleich zwei gute Nachrichten im Gepäck: zwei Förderbescheide in Höhe von insgesamt über fünf Millionen EUR für den Ausbau der Kreisstraßen 7 und 22 im Kreis Coesfeld.

Regierungsvizepräsident Dr. Ansgar Scheipers (links) und Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr bei der Bescheidübergabe in Coesfeld (Bildquelle: Kreis Coesfeld)
Regierungsvizepräsident Dr. Ansgar Scheipers (links) und Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr bei der Bescheidübergabe in Coesfeld (Bildquelle: Kreis Coesfeld)

Ich freue mich sehr, heute diese Förderbescheide für zwei sehr wichtige Projekte im Kreis Coesfeld überreichen zu dürfen. Der Ausbau der beiden Verbindungen trägt enorm dazu bei, die Verkehrssicherheit aller zu verbessern, sagte Dr. Ansgar Scheipers bei der Übergabe der beiden Bescheide an den Landrat des Kreises Coesfeld, Dr. Christian Schulze Pellengahr.

Ich danke der Bezirksregierung Münster herzlich für die Unterstützung bei diesen beiden wichtigen Projekten. Durch diese kann nun die Umsetzung der Maßnahmen zügig in Angriff genommen werden, ergänzte Landrat Dr. Schulze Pellengahr. Konkret bewilligt die Bezirksregierung Münster zum einen eine Förderung in Höhe von 3.874.900 EUR für den Ausbau der Kreisstraße 22 einschließlich der beiden Brücken über die „Münstersche Aa“ in Havixbeck. Zum anderen wird die Erneuerung und Verbreiterung der Kreisstraße 7 in Olfen mit einer Zuwendung über 1.274.000 EUR gefördert. Die Fahrbahn beider Abschnitte ist unter anderem durch Einzelrisse oder Absackungen stark beschädigt. Da beide Straßen außerdem zu schmal sind, werden sowohl die K 7 als auch die K 22 im Zuge der Erneuerung auf eine Breite von 5,5 Metern ausgebaut. Entlang des Abschnittes an der K 22 soll zudem ein 2,5 Meter breiter Geh- und Radweg angelegt werden. Dieser wird wesentlich zur Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden beitragen, da die Fußgängerinnen und -gänger, aber auch Radfahrende dann nicht mehr die Fahrbahn der K 22 mitnutzen müssen.

Die zuwendungsfähigen Gesamtkosten für den etwa 3.540 Meter langen Abschnitt der K 22 belaufen sich auf 5.535.500 EUR. Die zuwendungsfähigen Gesamtkosten für den Ausbau des etwa 1.600 Meter langen Abschnitts der K 7 liegen bei 1.820.000 EUR. Beide Projekte werden mit einem Fördersatz von 70 Prozent vom Land Nordrhein-Westfalen gefördert.

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