Sitzung des Kreistages des Kreises Coesfeld

Tagesordnungspunkt

TOP Ö 14: Verlängerung der Start- und Landebahn am Flughafen Münster/Osnabrück
hier: Finanzierung durch eine Eigenkapitalerhöhung

BezeichnungInhalt
Sitzung:14.12.2005   KT/022/2005 
Beschluss:ungeändert beschlossen
Abstimmung: Ja: 45, Nein: 7, Enthaltungen: 0, Befangen: 0
Vorlage:  SV-7-0288/1 
DokumenttypBezeichnungAktionen
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Beschluss:

 

Die Vertreter des Kreises Coesfeld in der Gesellschafterversammlung der Flughafen Münster/Osnabrück GmbH werden ermächtigt, folgende Beschlüsse zum Ausbau der Start- und Landebahn des FMO mitzutragen:

 

  1. Dem Ausbau der Start- und Landebahn des Flughafens Münster/Osnabrück von 2.170 m auf 3.000 m  mit einem geschätzten Investitionsvolumen von 60 Mio. EUR wird zugestimmt.

 

2.      Die Finanzierung erfolgt im Rahmen einer Kapitalerhöhung bei der FMO GmbH.

 

Der Kreis Coesfeld stellt im Haushalt 2006 eine erste Tranche von 45.330 EUR zur anteiligen Finanzierung des ersten Kapitalerhöhungsschrittes von 10 Mio. EUR ein. Weitere Finanzierungsmittel werden in den folgenden Jahren bedarfsgerecht bereit gestellt. Ferner ist die Einbindung privater Dritter anzuregen.

 

 

 

 


LR Püning führt unter Hinweis auf die Beschlussempfehlung des Kreisausschusses aus, dass der vorletzte Satz im letzten Absatz gestrichen werden könne, da das Land NRW inzwischen eine Finanzierungsbeteiligung über 11 Mio. € zugesagt habe. Auch sollte der letzte Satz entsprechend der Diskussion im Kreisausschuss dahingehend geändert werden, dass die Einbindung privater Dritter anzuregen sei.

Die SPD-Kreistagsfraktion, als Initiator dieser im Kreisausschuss vorgetragenen und beschlossenen Ergänzungen, erklärt sich hiermit einverstanden.

 

Ktabg. Kortmann möchte wissen, ob in den Gremien des Flughafens Münster-Osnabrück eine mögliche Verwendung des Militärflughafens in Rheine-Hopsten, der aufgegeben werden soll, für zivile Zwecke diskutiert worden sei.

LR Püning erklärt, dass bislang hierüber eine Diskussion nicht geführt worden sei.

Ktabg. Kortmann führt weiter aus, dass in Rheine-Hopsten eine Landebahn zur Verfügung stehe, wie sie jetzt am FMO entstehen solle. Diese könne für den Frachtverkehr genutzt werden, wie dies auch bereits bei anderen aufgegebenen Militärflughäfen, wie z.B. Weeze, geschehe.

LR Püning erklärt hierzu, dass er die Anregung aufnehme und sich kundig machen wolle.

 

Danach lässt LR Püning über den geänderten Beschlussvorschlag abstimmen:


Form der Abstimmung:               offen per Handzeichen

Abstimmungsergebnis:               45 JA-Stimmen

                                                      7 NEIN-Stimmen