Ktabg. Wortmann präsentiert den Anwesenden Ergebnisse der Vereinsentwicklung im Sportbereich im Kreis Coesfeld 2025.

Ktabg. Prott erkundigt sich anschließend nach der Sporthelferausbildung im Kreis Coesfeld.

Ktabg. Wortmann teilt mit, dass sich die Anzahl der Ausbildungen von Sporthelfern seit 2015 mehr als verdoppelt hätten.

Ktabg. Schnittker fragt nach, ob Übungsleiter in die Kindergärten und Kindertagesstätten geschickt werden könnten, um dort Erziehende auszubilden.

Ktabg. Wortmann nennt darauf Angebote von der Landesverwaltung, die dieses Ziel verfolgen. Kritisch sieht er jedoch, dass Erziehende aufgrund der zu leistenden Stunden in den Kindergärten und Tagesstätten kaum rausgenommen werden könnten. Die Lehrgänge dauern zwischen zwei und sechs Tage.

Ktabg. Nawrocki weist darauf hin, dass er Menschen mit Migrationshintergrund in Vereinen für zu unterrepräsentiert halte und fragt nach Maßnahmen in dem Bereich.

Ktabg. Wortmann erläutert, dass dies aus den Berichten des Kreissportbundes nicht ableitbar sei. Er nennt aber Erfahrungswerte, nach denen die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund in Sportvereine – gerade ab dem Alter von 14-15 Jahren – schwieriger sei. Er nennt die Zusammenarbeit mit dem KI des Kreises Coesfeld und äußert, dass die Resilienz bei Sportvereinen bearbeitet werden müsse. Er stellt in Aussicht, dass die bereits getätigten Maßnahmen des Kreissportbundes im kommenden Ausschuss Kultur, Sport & Ehrenamt präsentiert würden.

Dezernent Ruhe begrüßt dies und schließt sich dem Vorschlag an, das Angebot des Kreissportbundes im Bereich Integration und Einbindung von Geflüchteten im nächsten Ausschuss vorzustellen.

Ktabg. Kiekebusch lobt Sportvereine als Willkommenstor für Integration. Kinder würden automatisch von anderen Kindern an das Sportangebot geführt.

Ktabg. Prott verweist darauf, dass die Kapazitäten in Sachen Personal und Räumlichkeiten individuell je Sportverein anzusehen seien. Einige Vereine verfügten über ausreichend Räume für das Sportangebot, jedoch seien nicht genügend Trainerinnen und Trainer zur Betreuung vorhanden. Im Bereich der Leichtathletik kenne sie bspw. viele Jugenden, die Wartelisten für Kinder führten.

Ktabg. Wessels geht auf diesen Punkt ein und fordert, dass potenzielle Räume in den Städten und Gemeinden auf Tauglichkeit zum Sportangebot geprüft gehörten. Entscheidend sei in vielen Räumen lediglich der Boden, ein weiteres Angebot könne somit geschaffen werden.