Sitzung: 04.06.2025 Ausschuss für Kultur, Sport und Ehrenamt
Vorlage: SV-10-1523
Ktabg. Wortmann präsentiert den
Anwesenden Ergebnisse der Vereinsentwicklung im Sportbereich im Kreis Coesfeld
2025.
Ktabg. Prott erkundigt sich
anschließend nach der Sporthelferausbildung im Kreis Coesfeld.
Ktabg. Wortmann teilt mit, dass sich
die Anzahl der Ausbildungen von Sporthelfern seit 2015 mehr als verdoppelt
hätten.
Ktabg. Schnittker fragt nach, ob
Übungsleiter in die Kindergärten und Kindertagesstätten geschickt werden
könnten, um dort Erziehende auszubilden.
Ktabg. Wortmann nennt darauf Angebote
von der Landesverwaltung, die dieses Ziel verfolgen. Kritisch sieht er jedoch,
dass Erziehende aufgrund der zu leistenden Stunden in den Kindergärten und
Tagesstätten kaum rausgenommen werden könnten. Die Lehrgänge dauern zwischen
zwei und sechs Tage.
Ktabg. Nawrocki weist darauf hin, dass
er Menschen mit Migrationshintergrund in Vereinen für zu unterrepräsentiert
halte und fragt nach Maßnahmen in dem Bereich.
Ktabg. Wortmann erläutert, dass dies
aus den Berichten des Kreissportbundes nicht ableitbar sei. Er nennt aber
Erfahrungswerte, nach denen die Integration von Menschen mit
Migrationshintergrund in Sportvereine – gerade ab dem Alter von 14-15 Jahren –
schwieriger sei. Er nennt die Zusammenarbeit mit dem KI des Kreises Coesfeld
und äußert, dass die Resilienz bei Sportvereinen bearbeitet werden müsse. Er
stellt in Aussicht, dass die bereits getätigten Maßnahmen des Kreissportbundes
im kommenden Ausschuss Kultur, Sport & Ehrenamt präsentiert würden.
Dezernent Ruhe begrüßt dies und
schließt sich dem Vorschlag an, das Angebot des Kreissportbundes im Bereich
Integration und Einbindung von Geflüchteten im nächsten Ausschuss vorzustellen.
Ktabg. Kiekebusch lobt Sportvereine
als Willkommenstor für Integration. Kinder würden automatisch von anderen
Kindern an das Sportangebot geführt.
Ktabg. Prott verweist darauf, dass die
Kapazitäten in Sachen Personal und Räumlichkeiten individuell je Sportverein
anzusehen seien. Einige Vereine verfügten über ausreichend Räume für das
Sportangebot, jedoch seien nicht genügend Trainerinnen und Trainer zur
Betreuung vorhanden. Im Bereich der Leichtathletik kenne sie bspw. viele
Jugenden, die Wartelisten für Kinder führten.
Ktabg. Wessels geht auf diesen Punkt ein und fordert, dass potenzielle Räume in den Städten und Gemeinden auf Tauglichkeit zum Sportangebot geprüft gehörten. Entscheidend sei in vielen Räumen lediglich der Boden, ein weiteres Angebot könne somit geschaffen werden.
