Sitzung des Kreistages des Kreises Coesfeld

Tagesordnungspunkt

TOP Ö 1: Maßnahmen zum Schutz der Gewässer vor übermäßigem Nitrateintrag

BezeichnungInhalt
Sitzung:17.06.2010   AfUöSuO/026/2010 
Beschluss:Kenntnis genommen
Abstimmung: Ja: 17, Nein: 0, Enthaltungen: 0, Befangen: 0
Vorlage:  SV-8-0182 
DokumenttypBezeichnungAktionen
Dokument anzeigen: Sitzungsvorlage Dateigrösse: 22 KB Sitzungsvorlage 22 KB

Einleitend teilt der Ausschussvorsitzende Dr. Wenning mit, dass der Ktabg. Dr. Kraneburg per E-Mail angeregt hat zusätzlich noch einen Vertreter der Gelsenwasser AG und Herrn Gülzow vom Verein VSR-Gewässerschutz zu diesem TOP einzuladen. Ausschussvorsitzender Dr. Wenning wertet diese E-Mail als Antrag, über den der Ausschuss zu entscheiden hat und weist darauf hin, dass der TOP vertagt werden müsste, sofern dem Antrag zugestimmt würde.

 

Nach kurzer Diskussion lässt Herr Ausschussvorsitzender Dr. Wenning über diesen Antrag entscheiden. Der Antrag wird mehrheitlich abgelehnt.

 

Frau Lammers hält daraufhin - nachdem ihr vom Ausschussvorsitzenden Dr. Wenning das Wort erteilt wurde - ihren Vortrag anhand der beigefügten PowerPoint-Präsentation.

 

Nach Beendigung des Vortrages erklärt Ktabg. Schulze-Esking, dass mit dem Vortrag, die von dem Ktabg. Dr Kraneburg im Vorfeld aufgezeigten Horrorszenarien widerlegt wurden. Der Nitratgehalt wurde gesenkt. Außerdem sei festzustellen, dass die Landwirte den Dünger nur dann auf den Acker aufbringen, wenn er auch von den Pflanzen aufgenommen werden kann.

Ktabg. Dr. Kraneburg erwidert, dass es trotzdem gut gewesen wäre, noch eine kritische Stimme zu diesem Thema zu hören. Schließlich sind im Kreis Coesfeld Brunnen vorhanden, die die Grenzwerte nicht einhalten. Außerdem stellt sich die Frage, wie wirken sich die steigenden Tierzahlen, die Anträge für neue Ställe, die Biogasanlagen auf die Wasserwerte aus.

 

S.B. Ahrend-Prinz stellt die Frage, warum das Projekt nicht auf den ganzen Kreis Coesfeld erweitert wird, wenn es doch im Bereich der Stever so gut funktioniert.

 

Frau Lammers erklärt, dass ¾ des Kreises zum Kooperatinsgebiet gehört und dass sich die Maßnahmen nicht nur auf das Stevergebiet beschränken. Bei den privaten Brunnen stelle sich immer die Frage, wie die schlechten Werte hier zustande kommen. Ursache für die punktuellen schlechten Werte könnten zum Beispiel Risse im Brunnen sein.