Coronavirus im Kreis Coesfeld

oft nachgefragt

  • Besteht eine Quarantänepflicht, eine Melde- und Auskunftsverpflichtung für Reiserückkehrer aus Risikogebieten im Inland?

    In NRW derzeit nein.

    Als inländische Corona-Risikogebiete werden Gebiete eingestuft, bei denen innerhalb von 7 Tagen mehr als 50 Corona-Neuinfizierte/100.000 Einwohner auftreten.

    Für NRW gelten derzeit auch keine Einreisebeschränkungen oder Beherbergungsverbote. Beherbergungsverbote für NRW sind aber nach derzeit geltenden CoronaSchVO-NRW grundsätzlich möglich, wenn das zuständige Ministerium diese veröffentlicht.

  • Was muss ich beachten, wenn ich außerhalb von NRW Urlaub in Deutschland machen möchte?

    In zahlreichen Bundesländern gilt für Personen aus Risikogebieten ein Beherbergungsverbot oder eine Quarantänepflicht– sofern nicht ein aktueller, negativer Test auf SARS-CoV-2 vorgelegt werden kann. Das bedeutet, wenn man aus einem inländischen Risikogebiet kommt, darf man dort nur übernachten oder sich frei außerhalb der gebuchten Unterkunft bewegen, wenn man einen SARS-CoV-2-Negativtest hat, der nicht älter als 48 Std. ist. Sogar ein Einreiseverbot ist denkbar. Da sich die Regelungen aber kontinuierlich verändern, informieren Sie sich bitte bei Ihrem vorgesehenen Beherberger/in, dem Urlaubsort bzw. Bundesland über die aktuellen Regelungen und mögliche Ausnahmen bei familären, beruflichen oder medizinischen Gründen.

    Solange der Kreis Coesfeld aktuell nicht als inländisches Risikogebiet eingestuft ist, benötigen Sie für Urlaubszwecke im Inland keinen Negativen -Coronatest. Über die aktuellen Werte können Sie sich auch auf den Seiten des RKI informieren (Suche nach Coesfeld - Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW).

  • Was passiert, wenn ich den Test für meinen Inlandsurlaub nicht machen lasse?

    Bei einem Beherbergungsverbot (z. B. in Bayern) dürfen die Betreiber von Hotels oder sonstigen Beherbergungsbetrieben keine anreisenden Gäste ohne negativen SARS-CoV-2-Test aus inländischen Risikogebieten aufnehmen. Andernfalls riskieren diese eine Bußgeld nach dem jeweiligen Landesrecht.

    Besteht eine Quarantänepflicht in dem Bundesland (z. B. in Rheinland-Pfalz), müssen Sie sich ohne Test unverzüglich nach der Einreise in eine 14-tägige Quarantäne begeben. Verstöße können mit einem Bußgeld geahndet werden.

  • Was müssen Einreisende aus Risikogebieten im Ausland beachten?
    • Sie müssen sich unverzüglich beim zuständigen Gesundheitsamt melden (siehe Melde- und Auskunftsverpflichtung) - Sie können sich über folgendes Formular direkt Online melden: Meldung Reiserückkehrer aus Risikogebieten
    • Sie müssen sich auf direktem Weg in die eigene Häuslichkeit oder eine andere geeignete Unterkunft begeben und sich für einen Zeitraum von 14 Tagen ständig dort absondern. (Quarantäne). Hierbei ist es nicht gestattet, Besuch von Personen zu empfangen, die nicht dem Hausstand angehören.
    • Die Quarantäne entfällt bei Vorliegen einer negativen Testung auf COVID-19. Das Ergebnis ist dem Gesundheitsamt vorzulegen.

    Ausgenommen sind Personen aus NRW, die keine COVID-19-Symptome haben und sich für weniger als 24 Stunden in einem Risikogebiet im Ausland (z.B. Besuch in den benachbarten Niederlanden) aufgehalten haben. Weitere Ausnahmen von diesen Regelungen sind auf den Seiten des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (MAGS) in der geltenden Coronaeinreiseverordnung NRW zu finden.

    Die Risikogebiete finden Sie auf den Seiten des Robert-Koch-Instituts (RKI).

  • Was bedeutet die Testpflicht für Reiserückkehrer aus Risikogebieten im Ausland?

    Einreisende aus Risikogebieten sind laut einer Verordnung des Bundesministeriums für Gesundheit verpflichtet, sich entweder vor oder nach ihrer Rückkehr auf eine COVID-19-Infektion testen zu lassen.

    • Die Testung vor der Einreise muss in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union oder in einem sonstigen durch das RKI auf seiner Internetseite unter https://www.rki.de/covid-19-tests veröffentlichten Staat durchgeführt worden sein. Sie darf bei Einreise nicht älter als 48 Stunden sein. Tests im Ausland sind selbst zu zahlen.
    • Eine Testung nach der Einreise auf das Vorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 können alle Personen, die sich außerhalb der Bundesrepublik Deutschland aufgehalten haben, innerhalb von 10 Tagen nach ihrer Einreise kostenlos vornehmen lassen. Möglich ist dies an vier Flughäfen in Nordrhein-Westfalen (Köln/Bonn, Düsseldorf, Dortmund und Münster/Osnabrück), weiteren von den Kassenärztlichen Vereinigungen betriebenen Testzentren oder durch niedergelassene Ärztinnen/Ärzte. Die Hotline der ärztlichen Terminservicestelle unter der Rufnummer 116 117 kann Auskunft zu den niedergelassenen Ärztinnen/Ärzten oder etwaigen Testzentren geben.

    Nach Ablauf der Frist handelt es sich ohne Symptomatik um eine Wunschuntersuchung, die selbst zu zahlen ist.

    Das negative Testergebnis ist dem zuständigen Gesundheitsamt auf Anforderung bis zu 14 Tage nach der Einreise vorzulegen. Insoweit obliegt den Einreisenden eine Aufbewahrungspflicht.

  • Was bedeutet die Melde- und Auskunftsverpflichtung für Reiserückkehrer aus Risikogebieten im Ausland?

    Schon seit einigen Wochen gilt generell, dass sich alle Rückkehrer aus Risikogebieten im Ausland beim Gesundheitsamt melden müssen. (Ausnahme: weniger als 24 Stunden)

    Seit dem 08.08.2020 hat das Bundesministerium für Gesundheit eine Erweiterung dieser Verpflichtungen angeordnet. Einreisende aus Risikogebieten, die sich innerhalb von 14 Tagen vor der Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben, sind zur schriftlichen oder elektronischen Meldung und Auskunft bei der zuständigen Gesundheitsbehörde zu folgenden Sachverhalten verpflichtet:

    • ihrer Identität einschließlich des Geburtsdatums,
    • ihrer Reiseroute,
    • ihren Kontaktdaten einschließlich ihrer Telefonnummer, ihrer E-Mail-Adresse und der Anschrift ihres Wohnsitzes oder ihres voraussichtlichen Aufenthaltsortes oder ihrer voraussichtlichen Aufenthaltsorte in der Bundesrepublik Deutschland,
    • dem Vorliegen typischer Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (Fieber, neu aufgetretener Husten, Geruchs- oder Geschmacksverlust oder Atemnot) sowie
    • dem Vorliegen eines ärztlichen Zeugnisses über eine Testung in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2.

    Nutzen Sie für die erforderliche Meldung das hier zur Verfügung gestellte Online-Formular

    über das Sie auch ihr ärztliches Zeugnis (Testergebnis) hochladen können.

    Bei weitergehenden Anfragen zur Einreise in den Kreis Coesfeld, senden Sie bitte eine E-Mail an infektionsschutz(at)kreis-coesfeld.de.

    Die Meldepflicht entfällt nur, wenn die Reisenden etwa in Flugzeugen, Schiffen, Zügen oder Bussen, die direkt aus einem Risikogebiet kommen, sog. "Aussteigekarten" ausgefüllt haben. Diese sollen vom Beförderer an die zuständigen Gesundheitsbehörden weitergegeben werden.

    Eine Meldepflicht besteht auch, wenn typische Symptome einer Infektion (Fieber, neu aufgetretener Husten, Geruchs- oder Geschmacksverlust oder Atemnot) mit dem Coronavirus SARSCoV- innerhalb von 14 Tagen nach der Einreise in die Bundesrepublik Deutschland auftreten.

  • Was passiert, wenn Einreisende aus dem Ausland den Test nicht machen oder gegen Quarantäne, Melde und Nachweispflichten verstoßen?

    Wer sich pflichtwidrig nicht testen lässt und keinen Test duldet, muss mit einer Geldbuße von bis zu 25.000 Euro rechnen. Auf die Verhängung eines Bußgeldes muss sich auch einstellen, wer sich bis zum Vorliegen eines negativen Testergebnisses nicht an die häusliche Quarantäne hält. Es werden Stichprobenkontrollen zur Überprüfung der Einhaltung der häuslichen Quarantäne durchgeführt. Auch Verstöße gegen die Melde- und Nachweispflicht können geahndet werden.

Aktuelle Fallzahlen für den Kreis Coesfeld

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