Coronavirus im Kreis Coesfeld

Aktuelle Fallzahlen für den Kreis Coesfeld

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Neue Coronaschutzverordnung gilt ab dem 13.01.2022

Bereits seit 10. Januar 2022 gilt, dass Corona-Infizierte und Kontaktpersonen ohne Testung – unabhängig von der jeweils vorliegenden Covid19-Virus-Variante – "automatisch" nach zehn Tagen aus der Quarantäne entlassen sind. Ab sofort gelten auch für den Kreis Coesfeld folgende Regelungen zur Freitestung aus der Quarantäne, die bundeseinheitlich vereinbart wurden: Mit Schnelltest oder PCR-Test ist für Infizierte und Kontaktpersonen in Quarantäne eine Freitestung nach sieben Tagen möglich. Der Tag der Testung zählt hierbei nicht mit – Beispiel: Test am Montag, Freitesten am darauffolgenden Montag, bei Vorliegen des negativen Testergebnisses endet die Quarantäne am Montag um 24 Uhr. Für infizierte Beschäftigte in Pflegeeinrichtungen, Krankenhäusern und ähnlichen Bereichen ist dafür allerdings zwingend ein PCR-Test erforderlich, zudem müssen sie seit mindestens 48 Stunden symptomfrei sein. Kinder und Jugendliche können sich als Kontaktpersonen bereits nach fünf Tagen mit Schnelltest (kein Selbsttest) oder PCR-Test „freitesten“ lassen. Dieses Ergebnis kann über folgenden Link hochgeladen werden: www.kreis-coesfeld.de/quarantaene-aufhebung; es kann aber auch per E-Mail an testergebnis(at)kreis-coesfeld.de oder team.corona(at)kreis-coesfeld.de angefordert werden.

Folgende Kontaktpersonen müssen nicht in Quarantäne: Geboosterte, doppelt Geimpfte (wenn die Impfung weniger als drei Monate zurückliegt), geimpfte Genesene (wenn die Erkrankung weniger als drei Monate zurückliegt). 

Das Land NRW hat überdies seine Coronaschutzverordnung angepasst – nachfolgend die wichtigsten Neuregelungen im Überblick:

2G+ in der Gastronomie

Die Zugangsbeschränkung auf immunisierte Personen, die zusätzlich über einen aktuellen Test verfügen müssen, galt bislang bei der Sportausübung in Innenräumen, in Schwimmbädern und bei Wellnessangeboten. Ab dem 13. Januar 2022 gilt die Regel darüber hinaus auch in der Gastronomie, sofern sich die Nutzung nicht auf das bloße Abholen von Speisen und Getränken beschränkt. Hier müssen auch immunisierte Personen daher zukünftig zusätzlich einen aktuellen, negativen Schnelltestnachweis, der nicht älter als 24 Stunden ist, mit sich führen. 

Ausnahme von der Testpflicht für geboosterte oder genesene Personen: Die zusätzliche Testpflicht in Bereichen, in denen 2G+ gilt, entfällt für immunisierte Personen, die zusätzlich zur vollständigen Grundimmunisierung (gemäß Bundesrecht) entweder über eine Auffrischungsimpfung verfügen oder in den letzten drei Monaten von einer Infektion genesen sind. Die Ausnahme gilt für alle Anwendungsbereiche von 2G+, also auch etwa für den Sport in Innenräumen. Sie gilt unmittelbar, wenn die Auffrischungsimpfung erhalten wurde.

Testungen vor Ort

An Orten, an denen ein Test für den Zutritt vorzuweisen ist (also bei 3G und bei 2G+), kann statt der Vorlage eines Testnachweises einer offiziellen Teststelle auch vor Ort beim Zutritt ein beaufsichtigter Selbsttest durchgeführt werden, so etwa beim Zutritt eines Fitnessstudios unter Aufsicht des Empfangspersonals oder bei der Sportausübung unter Aufsicht des Trainers oder Übungsleiters. Dieser beaufsichtigte Selbsttest berechtigt ausschließlich zum Zutritt zum konkreten Angebot. Es kann von der Aufsichtsperson kein Testnachweis ausgestellt werden, mit dem auch andere Einrichtungen besucht werden könnten. Das können weiterhin nur die offiziellen Teststellen. Ob und in welcher Form eine Testung vor Ort angeboten wird, entscheidet der jeweilige Betreiber der Einrichtung. 

Maskenpflicht

Wegen der deutlich höheren Infektiosität der Omikron-Variante werden die Ausnahmen von der Maskenpflicht reduziert und die Verpflichtung zum Tragen von medizinischen Masken ausgeweitet. Dies betrifft insbesondere die Wiedereinführung der Maskenpflicht in Warteschlangen im Freien und bei Veranstaltungen und Versammlungen, sofern für sie keine 3G- oder 2G-Zugangsregelung gilt.

Vereinheitlichung bei Großveranstaltungen 

Bisher galt schon die Zuschauerobergrenze von 750 Personen für Großveranstaltungen. Dies gilt künftig einheitlich auch für überregionale Veranstaltungen wie Fußballspiele etc.


Einzelheiten zur aktuellen Coronaschutzverordnung ist der Webseite des Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) zu entnehmen. 

Für den digitalen Impfnachweis empfiehlt das MAGS die vom Robert-Koch-Institut herausgegebene CovPassCheck-App. Ebenfalls wird das Mitführen des Personalausweises empfohlen, da Ausweiskontrollen für den Abgleich der Nachweise möglich sind.


 

Oft nachgefragte Infos

Die wichtigsten Informationen zur aktuellen Schutzverordnung für Nordrhein-Westfalen finden Sie auf den folgenden Internetseiten des MAGS:

Die folgenden Broschüren im PDF-Format können heruntergeladen werden und bieten insbesondere Familien Informationen rund um den Corona-Schutz. 

Bundesministerium für Gesundheit: Corona-Schutzimpfung - Eine Entscheidungshilfe für Eltern und Sorgeberechtigte

Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte: Anleitung zum Corona-Selbsttest bei Kindern

Bundesministerium für Gesundheit: Lisa und Paul zeigen richtiges Hände waschen

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung: Psychisch stabil bleiben: Liste von Beratungsstellen

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung: Malblatt "Richtig Hände waschen"

Das Land Nordrhein-Westfalen bietet Informationen zum Corona-Virus in verschiedenen Sprachen an. An Angebot ist auf der Webseite https://www.land.nrw/corona-multilingual#396b6cfd erreichbar.

Um die Verbreitung von Covid-19-Infektionen zu verhindern oder zumindest einzudämmen, ist die Anordnung von Quarantänen unerlässlich. Infizierte Menschen oder von einer Infektion besonders bedrohte Personen müssen sich für einen festgelegten Zeitraum in ihrer häuslichen Umgebung isolieren, um andere zu schützen.

Zur Information Betroffener haben wir einige Informationen zusammengestellt, die Sie hier in Form einer PDF-Datei herunterladen können: Informationen für quarantänepflichtige Personen (PDF-Datei / 442 Kb)

Einreisende aus einem Corona-Risikogebiet müssen in der Regel besondere Pflichten erfüllen. Dazu zählen:

  • Einreiseanmeldung:  Reisende müssen sich vor der Einreise ins Bundesgebiet über das Portal der Bundesregierung auf www.einreiseanmeldung.de anmelden. 
  • Corona-Test: Einreisende aus Hochinzidenz- oder Virusvarianten-Gebieten müssen ein negatives Testergebnis (Schnell- oder PCR-Test) bei der Einreise mitführen.
  • Quarantänepflicht: Grundsätzlich gilt für die Einreise aus einem Hochrisikogebiet eine Quarantänepflicht von zehn Tagen. Wer eine Impfung oder Genesung nachweist, kann die Quarantäne sofort beenden oder muss sie gar nicht erst antreten. Alle anderen Personen können die Quarantäne frühestens nach fünf Tagen mit einem negativen Testergebnis beenden. Für Kinder unter zwölf Jahre endet die Quarantäne automatisch nach fünf Tagen. Bei der Einreise aus einem Virusvariantengebiet gilt eine 14-tägige Quarantäne, die nicht durch ein negatives Textergebnis beendet werden kann.

Unter bestimmten Voraussetzungen sind Ausnahmen von den genannten Pflichten möglich. Dies kann z.B. infrage kommen, wenn es sich nur um eine Durchreise oder um Aktivitäten von kurzer Dauer handelt. Weitere Informationen sind in den Corona-Einreiseverordnungen des Bundes oder auf den anderen nachfolgend aufgeführten Internetseiten zu finden.

Aktuelle Informationen zu den Impfungen finden Sie bei "Fragen und Antworten zur Corona-Schutzimpfung" unter der Rubrik "Aktuell können folgende Personen geimpft werden" auf der speziellen Webseite über die Impfmöglichkeiten im Kreis Coesfeld.

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