Impfzentrum Kreis Coesfeld

Fragen und Antworten zur Corona-Schutzimpfung

  • Wo befindet sich das Impfzentrum im Kreis Coesfeld

    Das Impfzentrum im Kreis Coesfeld befindet sich in Dülmen in den Veranstaltungsräumen der Firma Wiesmann Sport Cars GmbH. Weitere Informationen wie die genaue Anschrift finden Sie auf der Seite "Lage und Anfahrt" (Adresse und Wegbeschreibung, Karte, Foto mit Gekko und Schild Impfzentrum Kreis Coesfeld)

  • Wann wird geimpft?

    Aufgrund begrenzter Impfstoffverfügbarkeit kann die Impfung zunächst nur bestimmten Personengruppen angeboten werden, die ein besonders hohes Risiko für schwere oder tödliche Verläufe einer COVID-19-Erkrankung haben oder die beruflich entweder besonders exponiert sind oder engen Kontakt zu vulnerablen Personengruppen haben. Dies sind laut Corona-Impfverordnung (CoronaImpfVO) folgende Personengruppen:

    • BewohnerInnen von Senioren- und Altenpflegeheimen
    • Personen im Alter von >= 80 Jahren
    • Personal mit besonders hohem Expositionsrisiko in medizinischen Einrichtungen (z.B. in Notaufnahmen, in der medizinischen Betreuung von COVID-19-PatientInnen)
    • Personal in medizinischen Einrichtungen mit engem Kontakt zu vulnerablen Gruppen (z.B. in der Hämatoonkologie oder Transplantationsmedizin)
    • Pflegepersonal in der ambulanten und stationären Altenpflege
    • Andere Tätige in Senioren- und Altenpflegeheimen mit Kontakt zu den BewohnerInnen.
       

    Bei zunehmender, aber weiterhin begrenzter Impfstoffverfügbarkeit sollen weitere von der STIKO definierte Personengruppen mit besonderen Risiken vorrangig geimpft werden. Die STIKO-Empfehlung setzt sich aus der allgemeinen Impfempfehlung und einer Empfehlung zur Priorisierung zusammen. Die Priorisierungsempfehlung hat nur solange Gültigkeit, bis genügend Impfstoff verfügbar ist. Mittelfristig ist es das Ziel, allen Menschen einen gleichberechtigten Zugang zu einer Impfung gegen COVID-19 anbieten zu können.

  • Warum sollte ich mich gegen COVID-19 impfen lassen?

    Eine Impfung gegen COVID-19 trägt sowohl zum individuellen Schutz als auch zur Eindämmung der Pandemie bei.

    COVID-19 ist eine Erkrankung, die durch die Infektion mit SARS-CoV-2 auftreten kann. Der Krankheitsverlauf variiert hinsichtlich Symptomatik und Schwere: es können asymptomatische, symptomarme oder schwere Infektionen mit Pneumonie und weiteren Organbeteiligungen auftreten, die zum Lungen- und Multiorganversagen bis zum Tod führen können. Ein Teil der COVID-19-PatientInnen hat sich auch Wochen oder Monate nach Beginn der Erkrankung noch nicht wieder erholt und leidet weiterhin unter schweren Allgemeinsymptomen. Daten aus England deuten darauf hin, dass etwa 40% der hospitalisierten Erkrankten längerfristige Unterstützung benötigen und bei etwa 10% der nicht hospitalisierten, mild Erkrankten Symptome länger als 4 Wochen andauern.

    Da das Virus auch durch asymptomatische Personen übertragen werden kann und generell sehr leicht übertragbar ist, breitet sich SARS-CoV-2 schnell aus. Weltweit wurden bis Mitte Dezember 69 Mio. COVID-19 Fälle und 1,6 Mio. Todesfälle berichtet.

    Allein in Deutschland sind bisher über 1,3 Millionen Menschen an COVID-19 erkrankt und mehr als 22.000 Menschen daran gestorben. Durch eine Impfung kann das Infektions- und Erkrankungsrisiko sehr stark reduziert werden. Der erste Impfstoff, der in der EU und somit in Deutschland am 21.12.2020 zugelassen wurde, war in der klinischen Erprobung sehr effektiv. Die Studiendaten zeigten, dass die Wahrscheinlichkeit, an COVID-19 zu erkranken, bei den COVID-19 geimpften Teilnehmerinnen und Teilnehmer um 95% geringer war als bei den Placebo-geimpften Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Das bedeutet, dass eine gegen COVID-19 geimpfte Person nach einem Kontakt mit SARS-CoV-2 mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht erkranken wird. Über welchen Zeitraum eine geimpfte Person vor einer COVID-19 Erkrankung geschützt ist, d.h. wie lange der Impfschutz besteht, kann derzeit noch nicht gesagt werden. Zudem ist noch nicht geklärt, in welchem Maße die Transmission (Erregerübertragung) durch geimpfte Personen verringert oder verhindert wird. Trotzdem bietet die Impfung einen sehr guten individuellen Schutz vor der Erkrankung. Wie bei jeder Impfung können auch nach einer COVID-19-Impfung Impfreaktionen auftreten. Der Nutzen einer Impfung überwiegt jedoch bei weitem die Risiken.

    Effektive und sichere Impfungen können einen entscheidenden Beitrag zur Eindämmung der Pandemie leisten und werden es ermöglichen, Kontaktbeschränkungen mittelfristig zu lockern. Zunächst muss jedoch ein Großteil der Bevölkerung eine Immunität gegen das Virus entwickelt haben. Durch die Impfung wird eine relevante Bevölkerungsimmunität ausgebildet und das Risiko schwerer COVID-19 Erkrankungen sehr stark reduziert.

  • Was muss ich tun, wenn ich geimpft werden möchte?

    Es sind zunächst ausschließlich diejenigen Bürger berechtigt einen Termin zu vereinbaren, die das Informationsschreiben erhalten haben! Eine Terminvergabe vor dem 25. Januar 2021 findet nicht statt und es gibt auch keine Wartelisten!

    Wer geimpft werden möchte, muss impfberechtigt sein. In der ersten Phase sind dies Personen, die 80 Jahre oder älter sind.

    Eine Impfung ist nur mit Termin möglich. Die Terminvergabe erfolgt in Westfalen-Lippe ab dem 25. Januar 2021 ausschließlich online unter www.116117.de oder telefonisch unter 0800 116 117 02 (täglich von 8 bis 22 Uhr).

    Halten Sie am besten Stift und Papier bereit, um den Termin und ggfs. weitere Informationen zu notieren. Die Terminvereinbarung können auch Angehörige oder Vertrauenspersonen übernehmen. Um einen vollständigen Impfschutz zu gewährleisten, wird neben dem Termin für die Erstimpfung auch ein weiterer Termin für die zweite Schutzimpfung vereinbart.

    Wichtig: Zu Beginn kann es aufgrund der großen Nachfrage zu längeren Wartezeiten am Telefon kommen. Bitte haben Sie Geduld.

  • Wie weise ich nach, dass ich zur priorisierten Gruppe gehöre?

    Ambulant tätiges medizinisch-pflegerisches Personal kann die Impfberechtigung beispielsweise durch ihren Heilberufsausweis nachweisen.

    Personen, die in der eigenen Häuslichkeit leben und aufgrund einer (chronischen) Erkrankung besonders vulnerabel sind, werden von ihrem Hausarzt an das Impfzentrum verwiesen. Die Überweisung ist mit einem (alpha-)numerischen Code vergeben, mit der sich die Personen im Rahmen der telefonisch bzw. Online-Terminvergabe legitimieren. >> Hinweis: Diese Möglichkeit ist bis auf Weiteres noch nicht verfügbar. <<

    Personen, die aufgrund ihres Alters zur prioritären Personengruppe zählen, weisen ihren berechtigten Zugang zur Impfung mittels Personalausweis (oder vergleichbaren Ausweisdokumenten) nach.

    Beschäftigte, die der kritischen Infrastruktur zugerechnet werden, erhalten von ihrer Einrichtung eine entsprechende Bescheinigung. Die für sie zuständige Behörde (beispielsweise das Ministerium für Schule und Bildung, Ministerium des Inneren) erstellen entsprechende Vordrucke.

  • Was muss ich zur Impfung mitbringen?
    • Alltagsmaske
    • Aufklärungsschreiben *
    • Anamnesebogen *
    • Einwilligungserklärung *
    • Impfausweis
    • Personalausweis oder sonst. Identitätsnachweis
    • Nachweis über Zugehörigkeit zur priorisierten Gruppe (Personalausweis, Schreiben des Arbeitgebers…siehe Frage „Wie weise ich nach, dass ich zur priorisierten Gruppe gehöre?“


    *siehe Seite "Dokumente - Downloads" - können auch zu Hause ausgefüllt und mitgebracht werden

  • Warum kann ich mich zunächst nicht beim Hausarzt impfen lassen?

    Es wird zunächst nicht genügend Impfstoff für die gesamte Bevölkerung zur Verfügung stehen. Außerdem müssen manche Impfstoffe im Ultra-Tiefkühl-Temperaturbereich (-75°C) gelagert werden. Darüber hinaus werden initial Impfstoffe nur in Mehrdosenbehältnissen verfügbar sein. In der ersten Phase werden die Impfungen daher in speziell eingerichteten Impfzentren erfolgen, was eine zeitnahe Impfung von vielen Menschen und gleichzeitig auch eine bessere Überwachung der neuartigen Impfstoffe ermöglicht. Zudem sind mobile Teams geplant, die weniger mobile Menschen z. B. in Altenheimen aufsuchen. In der zweiten Phase sollen die Impfungen zu einem großen Teil in Arztpraxen durchgeführt werden. Voraussetzung ist, dass ausreichend Impfstoffe für ein Impfangebot an breitere Bevölkerungsgruppen zur Verfügung stehen wird und dass ein großer Teil der Impfstoffe unter Standardbedingungen gelagert werden kann.

  • Fragen zum Impfstoff?

    Das Bundesministerium für Gesundheit beantwortet auf der Internetseite "Informationen zum Impfen" eine Reihe von Fragen.

  • Wird es einen eigenen Impfstoff für Kinder gegen Covid-19 geben?

    Zunächst stehen die Impfstoffe nur für Erwachsene zur Verfügung, da sie bei Kindern und Jugendlichen noch nicht genügend auf Wirksamkeit und Sicherheit untersucht werden konnten.

    Dass derzeit schwerpunktmäßig Impfstoffe für Erwachsene entwickelt werden, hat verschiedene Gründe.

  • Muss ich vor der Impfung einen Covid-19 Test machen lassen?

    Nein, ein Test ist nicht notwendig, solange Sie keine Symptome aufweisen.

  • Fragen zur Corona-Schutzimpfung oder zu Corona-Schutzmaßnahmen?

    Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe hat einen erweiterten Informationsservice unter der Telefonnummer 116 117 eingerichtet. Sie erreichen die Nummer kostenlos, 7 Tage pro Woche, von 8 Uhr bis 22 Uhr. Beantwortet werden Fragen zu Corona-Schutzmaßnahmen und zur Corona-Schutzimpfung.

RKI: Wie sicher sind die neuen COVID-19-Impfstoffe?

RKI: Wie funktionieren die neuen COVID-19-Impfstoffe?

E-Mail-Kontakt zum Impfzentrum

Für Fragen zum Thema Corona-Schutzimpfung deren Antwort Sie nicht in den vorstehenden oft gestellten Fragen und Antworten finden nutzen Sie bitte folgende E-Mail-Adresse:

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