Sitzung des Kreistages des Kreises Coesfeld

Tagesordnungspunkt

TOP Ö 1: "Tarifprojekt 2020 - mehr Fahrgäste für Bus und Bahn durch günstigere Fahrkarten"; Antrag der CDU-Kreistagsfraktion vom 20.08.2019

BezeichnungInhalt
Sitzung:18.11.2019   fSHVöPN/083/2019 
Beschluss:ungeändert beschlossen
Abstimmung: Ja: 20, Nein: 0, Enthaltungen: 0, Befangen: 0
Vorlage:  SV-9-1565 
DokumenttypBezeichnungAktionen
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Beschluss:

 

Dem Kreisausschuss wird empfohlen, dem Kreistag folgenden Beschlussvorschlag zu unterbreiten:

 

1.      Den vorgeschlagenen Maßnahmen wird zugestimmt

2.      Die Verwaltung wird beauftragt, mit den Vertriebspartnern im Münsterland entsprechende Verfahren für die vertriebliche Umsetzung zu entwickeln.

 


Ktabg. Koch erläutert kurz den Hintergrund des CDU-Antrags und der Sitzungsvorlage. Ziel sei es, Gäste zu erreichen, die bisher den ÖPNV nicht oder nur wenig genutzt haben. Weiter wolle man Umweltbewusstsein belohnen. Mit der Initiative 9 Uhr-Ticket habe man über den Kreis hinaus ein Zeichen gesetzt und eine münsterlandweite Initiative angestoßen. Ein gewisses finanzielles Risiko gehe man damit ein, allerdings sei die Höhe der Förderung deutlich geringer als zunächst angenommen. In einem weiteren Schritt zur Verbesserung des ÖPNV müsse man die Angebote besser ausgestalten. Die Reduzierung der Preise könne nur ein erster Schritt sein.

 

Vors. Bednarz begrüßt die Initiative zur erhöhten Nutzung von Bus und Bahn. Es sei nun wichtig, die Angebote auch entsprechend zu vermarkten.

 

Auch Ktabg. Vogt lobt die Initiative. Wie bereits zuvor im Unterausschuss ÖPNV besprochen, regt er an, auch die 9 Uhr-Monats-Tickets zu vergünstigen und nicht nur die Abos. Die Aktion müsse zeitnah starten, möglichst schon nach dem 1. Quartal 2020.

 

Ktabg. Dropmann sieht in der Initiative grundsätzlich einen guten Ansatz. Auch er befürwortet die Förderung der Monats-Tickets, da der Schritt zu einem Jahres-Abo für Neukunden und Umsteiger eine große Hürde darstelle.

 

SB Nawrocki befürwortet die Maßnahmen ebenfalls als starkes Signal an die Kunden und spricht sich für eine möglichst schnelle Umsetzung aus.

 

Ktabg. Lunemann unterstützt die Initiative ebenfalls, hält aber eine Bestandsaufnahme nach sechs Monaten für sinnvoll, um zu prüfen, wie das Angebot angenommen wird.

 

Ktabg. Koch erklärt, dass man sich nach einem halben Jahr die Resonanz anschauen könne. Allerdings sei vorgesehen, die Aktion auf mindestens ein Jahr anzulegen, so dass man nicht abbrechen könne, wenn die ersten sechs Monate nicht erfolgreich verliefen. Zu den angesprochenen Marketingmaßnahmen weist er darauf hin, dass hierfür entsprechende Finanzmittel vorgesehen seien.

 

 


Form der Abstimmung:                offen per Handzeichen

Abstimmungsergebnis:               einstimmig