Sitzung des Kreistages des Kreises Coesfeld
BezeichnungInhaltBezeichnungInhalt
Name:SV-9-0182  
Aktenzeichen:70.2
Art:Sitzungsvorlage  
Datum:14.01.2015  
Betreff:Einleitung von Niederschlagswasser über eine neue Einleitstelle in die Berkel
DokumenttypBezeichnungAktionen
Dokument anzeigen: Sitzungsvorlage Dateigrösse: 165 KB Sitzungsvorlage 165 KB
Dokument anzeigen: Anlage 1: Antrag in Auszügen Dateigrösse: 4 MB Anlage 1: Antrag in Auszügen 4 MB
Dokument anzeigen: Anlage 2: Vorprüfung der FFH-Verträglichkeit Dateigrösse: 204 KB Anlage 2: Vorprüfung der FFH-Verträglichkeit 204 KB
Dokument anzeigen: Anlage 3: Artenschutzrechtlicher Fachbeitrag Dateigrösse: 783 KB Anlage 3: Artenschutzrechtlicher Fachbeitrag 783 KB
  • Symbol Briefumschlag

Beschlussvorschlag:

 

Der Erteilung einer Befreiung für das Vorhaben des Abwasserbetriebs der Stadt Billerbeck zur Einleitung von Niederschlagswasser über eine neue Einleitstelle in die Berkel wird zugestimmt.


Begründung:

 

Das Abwasserwerk der Stadt Billerbeck beabsichtigt, das Niederschlagswasser aus dem Fremdwassersanierungsgebiet „Lange Straße/Innenstadt“ in die Berkel einzuleiten.

Es ist vorgesehen, das bisher betriebene Mischsystem so auf ein Trennsystem umzustellen, dass die an die Kanalisation angeschlossenen Grund-, Quell-, Niederschlags- und Drainagewässer gezielt der Berkel zugeleitet werden können.

Die zurzeit bestehende Mischwasserableitung über verschiedene Regenüberlauf- bzw. Regenrückhaltebecken führt zunehmend zu technischen, ökonomischen und ökologischen Problemen.

Erst in den Jahren 2006 und 2007 ist mit erheblichem Aufwand die ökologische Umgestaltung der Berkel und ihres Umfeldes im Stadtgebiet Billerbeck umgesetzt worden.

 

Mit der vorgesehenen Maßnahme wird ein zusätzlicher Beitrag zur Steigerung

  • der kontinuierlichen Wasserhaltung
  • der Wasserqualität
  • und des aquatischen Lebensraumes der Berkel geleistet.

 

Der fragliche Berkelabschnitt ist Bestandteil des überregionalen FFH- und Naturschutzgebietes „Berkelaue“ und erfordert daher eine enge fachliche Beteiligung/Betreuung durch die untere Landschaftsbehörde und darüber hinaus, verwaltungsrechtlich, eine Befreiung von den Verboten der Schutzverordnung (bauliche Anlage) des Naturschutzgebietes.

Für die gewünschte bzw. geforderte Änderung der Detailplanung - dargelegt im Detailplan 1076_04_0010.1_DLP - schlägt die untere Landschaftsbehörde die Erteilung einer entsprechenden Befreiung vor.


Anlagen:

 

1.      Antrag in Auszügen

2.      Vorprüfung der FFH-Verträglichkeit

3.      Artenschutzrechtlicher Fachbeitrag