Sitzung des Kreistages des Kreises Coesfeld

Tagesordnungspunkt

TOP Ö 4: Baubeschluss zur Abwicklung der Straßenbaumaßnahme K 13 AN 17 in der OD Darup

BezeichnungInhalt
Sitzung:30.08.2018   fSHVöPN/076/2018 
Beschluss:ungeändert beschlossen
Abstimmung: Ja: 18, Nein: 0, Enthaltungen: 0, Befangen: 0
Vorlage:  SV-9-1152 

Beschluss:

 

Der Ausschuss für Straßen- und Hochbau, Vermessung und öffentlichen Personennahverkehr empfiehlt dem Kreisausschuss folgenden Beschlussvorschlag:

 

Die Verwaltung wird beauftragt, die notwendigen Schritte für die Abwicklung der Straßen-baumaßnahme K 13 AN 17 in der OD Darup zu veranlassen.

 

Form der Abstimmung:       offen per Handzeichen

Abstimmungsergebnis:       einstimmig

 

 


AL Dammers stellt in einer Präsentation den Umfang der Baumaßnahme vor. Die Präsentation ist der Niederschrift beigefügt und kann über das Kreistagsinformationssystem abgerufen werden.

Ktabg. Kummann äußert seinen Unmut, dass entgegen den Absprachen der Radweg auf der „falschen“ Seite gebaut würde. Da Schule, Reithalle und Sportplatz auf der rechten (östlichen) Seite liegen, gehöre auch der Radweg auf dieser. AL Dammers erläutert, dass der Eigentümer auf der östlichen Seite unter keinen Umständen bereit sei, die entsprechende Fläche zu verkaufen. Hinzu kommt, dass auch aus der Gartenstraße viele die Fahrbahn kreuzen müssen. Durch die geplante Einengung würde auch diesen Schulkindern die Möglichkeit einer gesicherten Querung gegeben. AL Dammers schränkt ein, dass evtl. die Einengung noch überplant würde, da hier noch die Zustimmung der Bezirksregierung als Fördergeber ausstehe. Alternativ müsste über einen Zebrastreifen nachgedacht werden. Ktabg. Kummann gibt zum Ausdruck, dass er einen Radweg insgesamt für absolut notwendig halte, er aber weiterhin den Radweg auf der rechten Seite favorisiere. Er gibt zu bedenken, dass mit einem Radweg auf der linken Seite ein enormes Gefahrenpotential bestehe. Insbesondere wenn der Radfahrer in Richtung Rorup weiterfahre, bestehe die Gefahr dort in einen tiefen Graben abzukommen. AL Dammers entgegnet, dass auf der gegenüberliegenden Seite der B 525 in Richtung Rorup kein Radweg vorhanden sei und somit ein Rechtsfahrgebot bestehe. Ktabg. Schulze Esking schlägt vor, sich den Sachverhalt im Zuge der Bereisung vor Ort genauer anzusehen.

AL Dammers trägt weitere Einzelheiten der Maßnahme vor und berichtet über den schon seit Jahren schlechten Straßenzustand. Ktabg. Schulze Esking und SB Nawrocki hinterfragen, ob im Zuge der Abstufung der B 525 die Sanierung nicht durch den Landesbetrieb hätte erfolgen müssen. AL Dammers erörtert, dass die Abstufung bereits 2010 erfolgte und auch nur ein geringer Teilbereich zur Kreisstraße abgestuft wurde. Der überwiegende Bereich war auch vorher schon Kreisstraße. Der Teilbereich der B 525 wurde in einem ordnungsgemäßen Zustand übergeben.


Form der Abstimmung:           offen per Handzeichen

Abstimmungsergebnis:           einstimmig