Publikationen | Sonstige Veröffentlichungen

Der Kreis Lüdinghausen 1803 - 1974

  • Heinrich A. Mertens/Josef Limbach (1974)
  • Mit dieser Publikation verabschiedete sich der Kreis Lüdinghausen vor Inkrafttreten der Kommunalen Neuordnung am 01.01.1975 von seinen Bürgerinnen und Bürgern. Die Darstellung erhebt nicht den Anspruch, die gesamte Kreisgeschichte zu erfassen, vielmehr sind charakteristische Beispiele aus der Kreisgeschichte dargestellt, wobei die Autoren Wert darauf legten, die alten Urkunden und Akten selbst sprechen zu lassen, damit etwas von dem Kolorit der Zeit deutlich wird. In einem zweiten Teil, der dem Kreis Lüdinghausen gewidmet ist, wird vor allem die Beziehung der Orte zum Kreis deutlich. Im dritten Teil des Buches wird ein Einblick in die Tätigkeiten der Kreisverwaltung nach dem Krieg gegeben.

Der Kreis Lüdinghausen in alten Ansichten

  • Horst Apphuhn/Wingolf Lehnemann (1974)
  • Dieser zweite Band stellt eine Auswahl alter Ansichten aus der Zeit vor der Fotografie vor. Diese Sammlung, wie sie künftig wohl kaum noch zustande kommen dürfte, ist ein wichtiger dokumentarischer Beitrag zur Geschichte des Kreises Lüdinghausen.
  • Zwei Bände in einem Schuber | vergriffen*

Ein Sachbuch über den Kreis Coesfeld

  • Kreis Coesfeld (1985)
  • Dieses umfangreiche Werk (495 Seiten) gliedert sich in die Bereiche Geschichte, Kultur, Erziehung und Bildung, Konfessionen, Wirtschaft, Verkehr und „Der Kreis und seine Gemeinden“. Zu den einzelnen Themenbereichen sind Abhandlungen zahlreicher Fachkenner zusammengetragen worden, die aus den verschiedenen Lebensbereichen kommen und damit vielfältige Aspekte in das Gesamtbild einbringen. Die Publikation besticht darüber hinaus auch durch die Qualität der bildlichen Darstellungen, die teils in Schwarz-Weiß, aber auch in Farbe zusammen mit einem hervorragenden Druck eine ungewöhnliche Qualität der Reproduktion zeigt, zu der sich die verwandten Sujets - vielfach sind das die zahlreichen Wasserburgen im Kreis Coesfeld - hervorragend eigneten.
  • vergriffen*

Zur Geschichte des Berufsschulwesens im Kreis Coesfeld

  • Dagmar Gielisch (1986)
  • Seit 1936 ist der Kreis Coesfeld Träger der berufsbildenden Schulen - die Geschichte der Berufsschulen im Kreis Coesfeld ist jedoch noch sehr viel älter. Vorläufer der Berufsschule war die gewerbliche Handwerkersonntagsschule, die 1838 im Kreis entstand. Die Historikerin Dagmar Gielisch zeichnet in diesem Buch die Entwicklung des Berufsschulwesens auf. Die Schulleiter der Berufsschulen behandeln zudem in eigenen Beiträgen die Entwicklung ihrer Schulen.
  • 2,50 Euro

Kreishäuser und Behördenzentrum Coesfeld von 1925 bis 1990

  • Karlheinz Hagenbruch (1992)
  • Wer etwas zur Entwicklung der Stadt Coesfeld im 20. Jahrhundert wissen will, dem erschließen sich mit diesem Heft zahlreiche Quellen. Der Autor hat es in hervorragender Weise verstanden, lokale Entscheidungen mit ihren Folgen und Auswirkungen für den Behördenstandort Coesfeld zusammenfassend darzustellen. Angereichert mit zahlreichen Karten, Zeichnungen und Bildern bietet die Veröffentlichung interessante Detailinformationen.
  • 6,00 Euro

„In der Ferne das Donnern der Kanonen“. Briefwechsel eines Billerbecker Soldaten mit seiner Mutter im Ersten Weltkrieg

  • Ursula König-Heuer/Julia Paulus (Hg.) (2014)
  • Sommer 1914: Die politische Lage in Europa ist äußerst angespannt. Seit Jahren ringen die Großmächte um die Vormachtstellung in der Welt. Nach den tödlichen Schüssen eines serbischen Nationalisten am 28. Juni auf den österreichischen Thronfolger in Sarajevo spitzt sich die Lage zu. Im Juli erklärt Österreich-Ungarn Serbien den Krieg. Am 1. August 1914 ruft Kaiser Wilhelm II. die Deutschen zu den Waffen. Wie die ersten Monate des verheerenden Krieges von einer Arztfamilie im Münsterland wahrgenommen wurden, dokumentiert der vorliegende Briefwechsel zwischen Johanna Schwering aus Billerbeck und ihrem ältesten Sohn Walther, der in München seine wissenschaftliche Karriere plant. Dazu soll es nicht mehr kommen. Stattdessen setzt Walther nun alles daran, als Soldat für sein Vaterland in den Krieg ziehen zu können. Überzeugt vom schnellen Sieg Deutschlands meldet sich der begeisterte Patriot als Kriegsfreiwilliger und wird Ende August Rekrut. Kurz vor Weihnachten erfüllt sich sein Wunsch: Der 29-Jährige rückt ins Feld Richtung Westfront aus. Johanna Schwering ist entsetzt über die martialische Einstellung ihres Sohnes. Alle Warnungen seiner Mutter, sich nicht in den Krieg zu drängen, bleiben ungehört. Erst mit zunehmender Kriegsdauer ändert sich auch die Haltung des jungen Soldaten. In der Realität der Kampfhandlungen angekommen, erkennt auch er die Brutalität eines Krieges, in dem am Ende mehr als 15 Millionen Menschen ihr Leben lassen. Kurze Zeit später wird auch Walther Schwering ein Opfer dieses Krieges. Am 1. Februar 1915 stirbt er in einem Lazarett in Belgien an Typhus. LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte, Landschaftsverband Westfalen-Lippe in Verbindung mit dem Kreis Coesfeld.
  • 14,90 Euro

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