Voneinander lernen und Partnerschaft lebendig gestalten - Kreise Coesfeld und Ostprignitz-Ruppin wollen den Austausch intensivieren
Bei der Eröffnung betonte Schulze Pellengahr, wie wichtig ihm der persönliche Austausch sei: Ich freue mich außerordentlich, Sie heute hier im Kreis Coesfeld begrüßen zu können. Seit über 30 Jahren sind unsere Kreise freundschaftlich miteinander verbunden. 2018 haben wir unsere intensive Beziehung mit einem Partnerschaftsvertrag sogar offiziell besiegelt. Wir konnten in den Jahren viel voneinander lernen, sahen wir uns doch vielfach ähnlichen Herausforderungen gegenüber. Doch ebenso wichtig ist es, dass wir mit unserer Partnerschaft Begegnungen ermöglicht haben.
Zentrale Punkte der gemeinsamen Tagesordnung waren das im Kreis Coesfeld entstehende Kreiszentralarchiv, aktuelle Tendenzen in der Personalentwicklung, Aspekte der Kulturarbeit und Perspektiven zur Intensivierung der Partnerschaft auch abseits der jeweiligen Kreisverwaltung. So wolle man zukünftig mit der Partnerschaft zwischen dem Kreis Coesfeld und dem Kreis Ostprignitz-Ruppin auch die Begegnung der Einwohnerinnen und Einwohner fördern und so den Austausch zwischen Brandenburg und dem Münsterland auf kultureller, sportlicher und wirtschaftlicher Ebene intensivieren. Dies, so der beiderseitige Wunsch, solle die Beziehungen zueinander stärken und erweitern. Eine gemeinsame Besichtigung von Schloss Westerwinkel mit Führung durch Ferdinand Graf von Merveldt sowie ein Besuch der Rettungswache in Ascheberg rundeten das Tagesprogramm ab.
Am Abend bot ein gemeinsames Abendessen mit den beiden ehemaligen Landräten Hans Pixa und Konrad Püning, Vertretern der Kreispolitik, der Wirtschaftsförderung, sowie Bürgermeister Thomas Stohldreier in Ascheberg-Davensberg die Möglichkeit eines zwanglosen Austausches.