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Eine Gruppe aus Jugendlichen und Erwachsenen steht vor einer Mauer und halten jeweils ein kleines grünes Büchlein in der Hand. Dahinter ist eine Burg.

Die Beteiligten des Lyrikwettbewerbs (Bildquelle: Kreis Coesfeld, Insa Waltermann)

Wie Heimat in Lüdinghausen zum Lyrikthema wird

Der Heimatverein Lüdinghausen hat gemeinsam mit der Burg Vischering einen Lyrikwettbewerb ausgelobt: Unter dem Titel “Ich und wir: meine Welt woanders und zu Hause“ wurden ganz unterschiedliche, sehr lesenswerte Beiträge prämiert – und sind nun in Buchform erschienen. Die Beiträge in den verschiedenen Kategorien wurden in einer Sonderausgabe der Literaturzeitschrift „Am Erker“ publiziert. Zu dem Jurorenteam des Wettbewerbs gehören Heike König-Bölke vom Literaturkreis „LeseZEICHEN!“ Lüdinghausen/Dülmen, Joachim Feldmann, Herausgeber der Literaturzeitschrift „Am Erker“, Hendrik Berling von 3BurgenBuch, Manfred Coenen vom Heimatverein Lüdinghausen und Jon Wiggermann vom Kreis Coesfeld. Gemeinsam mit den prämierten Autorinnen und Autoren präsentierten sie den neuen Band auf Burg Vischering in Lüdinghausen der Öffentlichkeit.

„Wir freuen uns, dass die Burg Vischering als außerschulischer Lernort Räumlichkeiten und Öffentlichkeit für dieses tolle Projekt bieten konnte“, betont Kreis-Kulturreferentin Flora Tesch – und ergänzt: „Dabei wurden nicht nur Menschen an die Lyrik herangeführt, sondern es ist auch ein Band entstanden, der einen besonderen Einblick in die unterschiedliche Wahrnehmung von Heimat in unserer Region gibt.“ 

Die Zeitschrift „Am Erker“ erscheint halbjährlich im Daedalus Verlag in Münster und stellt insbesondere Kurzprosa deutschsprachiger Autorinnen und Autoren, aber auch literarische Essays, Kolumnen, Rezensionen und Cartoons vor. 1998 erhielt „Am Erker“ den renommierten Calwer Hermann-Hesse-Preis für Literaturzeitschriften. Der Wettbewerb in Lüdinghausen kann damit aufwarten, dass besonders viele Jugendliche teilgenommen haben, wurde er doch vom St.-Antonius-Gymnasium und dem Gymnasium Canisianum mitgetragen. Denn besonders Jugendliche und junge Erwachsene wurden angesprochen: Was verbinden die jungen Generationen mit dem Thema „Heimat“? Wo wird sie verortet? Kann es mehr als eine Heimat geben? Indem sie es in Gedichten verarbeiten, können junge Menschen ein ganz genaues Stimmungsbild ihrer Generation und Zeit wiedergeben. Die Beiträge müssen dabei keinerlei Richtlinien folgen und auch nicht in deutscher Sprache verfasst werden: Vielleicht lassen sich die Gefühle und Gedanken zum Thema Heimat auch viel besser in der eigenen Muttersprache ausdrücken, wie es etwa bereits von Schülerinnen einer „Willkommensklasse“ des St. Antonius Gymnasiums Lüdinghausen getan wurde. 

Natürlich konnten die Teilnehmenden beim Wettbewerb auch etwas gewinnen: Neben Buch- und Kinogutscheinen war der Hauptpreis ein Kennenlernen und Abendessen mit dem Diogenes-Autor Joachim B. Schmidt, der im vergangenen Oktober mit seinem neusten Buch „Ósmann“ auf Burg Vischering gastierte. Allen Gewinnerinnen und Gewinnern wird darüber hinaus noch die Chance geboten, als angehende Autoren ihre Gedichte in der Literaturzeitschrift „Am Erker“ zu veröffentlichen.

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