Ressource.NRW: Förderprogramm für kleine und mittlere Unternehmen
Land unterstützt innovative Projekte für effizienten Umgang mit Ressourcen
Kleine und mittlere Unternehmen können in Nordrhein-Westfalen für innovative Projekte, die zur effizienteren Nutzung von Ressourcen und einer modernen Kreislaufwirtschaft beitragen, eine finanzielle Förderung erhalten. Bis zu vier Millionen Euro können pro Vorhaben im Rahmen des Förderprogramms "Ressource.NRW" ausgezahlt werden. Damit können bis zu 60 Prozent der Investition gefördert werden. Das Verfahren zur Bewilligung wurde aktuell vereinfacht. Musste bislang vor der Bewilligung noch die Entscheidung einer Jury abgewartet werden, läuft das Verfahren ab sofort ausschließlich nach den Kriterien der Förderrichtlinie. Dadurch können Fördergelder schneller bewilligt und ausgezahlt werden. Die Förderungen erfolgen durch das Land Nordrhein-Westfalen, kofinanziert von der Europäischen Union. Darauf machen nun das Landesamt für Natur, Umwelt und Klima und der Kreis Coesfeld aufmerksam.
Bis zum 30. Juni 2026 können kleine und mittlere Unternehmen, die ihren Hauptsitz oder eine Niederlassung in NRW haben, Förderanträge stellen. Wichtig ist, dass die geförderten Projekte hier in Nordrhein-Westfalen durchgeführt werden. Sie müssen innovativ sein, das heißt, dass sie im Betrieb noch nirgendwo angewendet werden dürfen. Das Förderprogramm "Ressource.NRW" unterstützt Technologien, die im Vergleich zu einem bestehenden Verfahren netto weniger materielle Ressourcen bei der Erzeugung einer Produktmenge verbrauchen. Auch der Einsatz von recycelten sekundären Rohstoffen anstelle von primären Roh- oder Ausgangsstoffen wird gefördert.
Darüber hinaus berücksichtigt das Förderprogramm innovative Ideen zur Reduktion des Abfallaufkommens und Technologien, die die Wiederverwendung von Abfällen vorbereiten. Dazu gehören Investitionen in die Sammlung, Sortierung, Dekontaminierung, Vorbehandlung und Behandlung von Abfällen. Die Laufzeit für die Umsetzung eines geförderten Projekts ist auf drei Jahre begrenzt. Mit dem Förderprogramm soll es einfacher werden, kreative und innovative Ideen zu verwirklichen, mit denen Energie- und Ressourcenverschwendung eingedämmt werden können. Weniger Abfälle und geringere Emissionen helfen, die ambitionierten Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens von 2015 zu erreichen. Beratung zur Antragstellung gibt es beim Landesamt für Natur, Umwelt und Klima sowie bei der Effizienzagentur NRW.
Informationen zum Förderprogramm „Ressource.NRW“, Kontakte und Links zur Antragstellung finden sich auf: https://www.lanuk.nrw.de/service/foerderprogramme/ressourcenrw