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Baum des Jahres 2026 gepflanzt

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Zwei Männer halten einen Spaten mit Erde in der Hand und stehen rechts und links von einem frisch eingepflanzten Baum. Vot dem Baum befindet sich eine Info-Tafel.

Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr (links) und Kreisvorsitzender der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Stefan Grünert (rechts) pflanzten eine Zitterpappel am Richard-von-Weizsäcker-Berufskolleg in Lüdinghausen (Foto: Kreis Coesfeld).

Am Dienstag (31. März 2026) pflanzten Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr und Stefan Grünert, Kreisvorsitzender der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, am Richard-von-Weizsäcker-Berufskolleg in Lüdinghausen den Baum des Jahres 2026. In diesem Jahr fiel die Wahl auf die Zitterpappel.

„Ich freue mich, mit dem diesjährigen Baum des Jahres ein Zeichen für den Umwelt- und Naturschutz zu setzen“, betonte Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr. Die Zitterpappel, auch oft Espe oder Aspe genannt, ist widerstandsfähig und gehört zu den Pionierpflanzen, da sie in der Lage ist, sich an veränderte Bedingungen anzupassen und wenig Ansprüche an den Boden stellt. So besiedelt sie in kurzer Zeit offene Flächen und dient zur Wiederbewaldung geschädigter Wälder. Da sie sich über Wurzelausläufer vermehrt, kann sie nach Sturm- oder Feuerschäden schnell neue Bestände bilden. Das macht sie auch im Kontext des Klimawandels zu einer wichtigen Baumart. 

Gleichzeitig trägt die Zitterpappel zur Artenvielfalt bei, indem sie Nahrung für mehr als 60 Schmetterlingsarten und viele Singvögel bietet. Sie kommt in Europa, Westasien und Nordafrika vor und kann durchschnittlich 100 Jahre alt werden. Sie wächst meist an Waldrändern, in Kahlschlägen und lichten Wäldern oder einzeln in offener Landschaft. Der „Baum des Jahres“ wird seit 1989 von der „Baum des Jahres – Dr. Silvius Wodarz Stiftung“ gekürt.

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