Damit „Reisen für Alle“ möglich wird
Barrierefreiheit der Burg Vischering erneut geprüft
Öffentliche Gebäude möglichst barrierearm zu gestalten, ist ein wichtiges gesellschaftliches Anliegen. Auch die Burg Vischering in Lüdinghausen hat sich als Museum und Veranstaltungsort bereits vor vielen Jahren den Abbau von Barrieren zur Aufgabe gemacht – und unterzieht sich regelmäßig der entsprechenden Zertifizierung. Der aktuelle Status der Burg wurde jetzt wieder offiziell überprüft: Im Rahmen des bundesweiten Kennzeichnungssystems „Reisen für Alle“ erhielt die Burg erneut die Kennzeichnung „Barrierefreiheit geprüft“. Überprüft wurden die Hauptburg mit der Dauerausstellung, der Veranstaltungssaal, die Vorburg und das Torhaus.
Bis Januar 2029 ist die Burg nun berechtigt, die Kennzeichnung „Barrierefreiheit geprüft“ und die dazugehörigen Piktogramme zu führen und vertragsgemäß zu nutzen. Allein schon die Zuwegung zur Vorburg zeigt den Stellenwert des Themas: In das Kopfsteinpflaster eingebettet ist ein flacher Streifen, der vergleichsweise bequem mit Rollstühlen, Rollatoren und Kinderwagen befahren werden kann. Und im Zuge des Landes-Infrastrukturprogrammes Regionale 2016 wurde ein Aufzug eingebaut, der die Hauptburg auch für Menschen mit Behinderung nutzbar macht. Das Spektrum der besonderen Angebote reicht von Parkplätzen für Menschen mit Behinderung bis hin zu speziellen Führungen für diese Personengruppe. „Aber es bleibt noch einiges zu tun“, betont Henriette Fickers vom Fachdienst Kultur des Kreises.