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Fliegende Schatten – Fledermäuse entdecken und erkennen

Meldung vom:

Unten links steht ein Mikroskop, in der Mitte ist der helle Schemen einer Fledermaus abgebildet. Im Hintergrund ist eine Höhle, in der Ausrufezeichen und Fragezeichen fliegen.

Nächtliche Exkursion: Am 8. und 9. Mai haben Jugendliche im Rahmen des Projekts die Möglichkeit, die heimische Fledermauswelt kennenzulernen. (Bild: Dagmar Fritz, KI generiert)

Spannende Exkursion und Forschung für Jugendliche ab 15 Jahren

Für naturinteressierte Jugendliche ab 15 Jahren startet ein einzigartiges Projekt: „BatEcho: Scope-Checks & Night Walk“. In einem praxisorientierten, zweitägigen Workshop am 8. und 9. Mai 2026 erkunden die Jugendlichen in Nordkirchen die heimische Fledermauswelt, lernen wissenschaftliche Methoden und innovative Techniken kennen und erfahren, warum diese Tiere für unser Ökosystem unverzichtbar sind.

„Die nächtliche Exkursion versetzt die Jugendlichen mit Eintritt der Dunkelheit in die Welt der Fledermäuse und ihre Einzigartigkeit. Sie entdecken ihre Tricks, ihre Flugmanöver und lauschen ihren Rufen. Sie sind dabei, wenn moderne Technik und Tierwelt aufeinandertreffen und finden heraus, wie Wissenschaft erlebbar wird“, betont Dagmar Fritz, Fledermausexpertin und Projektleitung.

 

Zum Auftakt erhalten die Teilnehmenden eine anschauliche Einführung in die Strategien der Fledermäuse. Sie erfahren, wie diese faszinierenden Tiere jagen, sich orientieren und welchen Bedrohungen sie heute ausgesetzt sind. Zudem wird erklärt, wie biologische Forschung funktioniert und welche Berufsfelder mit der Arbeit in der Natur verknüpft sind. Anschließend geht es in ein nahegelegenes Naturgebiet: Ausgerüstet mit Ultraschalldetektoren, Horchboxen, Infrarot- und Wärmebildtechnik machen die Jugendlichen die sonst für Menschen unhörbaren Rufe der Fledermäuse hörbar und beobachten ihr Jagdverhalten. So können sie die unterschiedlichen Rufmuster erkennen und erste Rückschlüsse auf die Artenvielfalt ziehen.

Am zweiten Projekttag werden die gesammelten Daten computerbasiert ausgewertet. Dabei lernen die Jugendlichen, wie wissenschaftliche Analysen aufgebaut sind und wie Ergebnisse interpretiert werden. Zusätzlich steht die Arbeit am Mikroskop auf dem Programm: Schillernde Insektenreste werden identifiziert und mit einer Haaranalyse kann grob die Fledermausart bestimmt werden. So erfahren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer methodisch, wie biologische Forschung im Labor funktioniert.

Das Projekt verbindet Naturerlebnis, Wissenschaft und Umweltbildung:

•          Verständnis für die Bedeutung heimischer Fledermausarten und ihres Lebensraums 

•          Kennenlernen von Verhalten, Jagdstrategien und Echoortung 

•          Einblick in labortechnische Untersuchungsmethoden 

•          Sensibilisierung für Natur- und Artenschutz 

•          Förderung von Beobachtungsgabe, Teamarbeit und Kommunikation 

Das Projekt eignet sich besonders für naturwissenschaftliche Projekttage oder als praxisnahe Ergänzung zum Biologieunterricht. Die Jugendlichen erleben, wie Forschung im Feld funktioniert und entwickeln ein tieferes Verständnis für die Zusammenhänge in unserer Natur.

Termine: 8. Mai 2026, 19 bis 23 Uhr und 9. Mai 2026, 11 bis 15 Uhr.

Interessierte Jugendliche ab 15 Jahren können sich ab sofort anmelden unter zdi@kreis-coesfeld.de.

Das Projekt wird organisiert durch das zdi-Netzwerk Kreis Coesfeld und gefördert durch das Wissenschaftsministerium NRW sowie die Bundesagentur für Arbeit mit Mittel der vertieften Berufs- und Studienorientierung (BSO) im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik). „Zukunft durch Innovation“ (zdi) ist eine Landesinitiative zur Förderung des naturwissenschaftlich-technischen Nachwuchses in NRW.

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