„Griffbereit“ und „griffbereit MINI“: Erfolgreiche Mutter-Kind-Gruppen stärken Bindung, Vernetzung und Mehrsprachigkeit
Saeruz Sandy Culu mit ihrem Sohn und Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr (Foto: Kreis Coesfeld)
Kommunales Integrationszentrum Kreis Coesfeld feiert 10-jähriges Jubiläum
Zum 10-jährigen Bestehen des Kommunalen Integrationszentrums (KI) im Kreis Coesfeld stehen die etablierten Mutter-Kind-Gruppen „Griffbereit“ und „griffbereit MINI“ im Mittelpunkt: Seit acht Jahren bieten die niedrigschwelligen Angebote Müttern mit und ohne Migrationshintergrund Unterstützung in der frühen Familienphase. Ziel ist die Stärkung der Mutter-Kind-Bindung, die Förderung sozialer Netzwerke und die Begleitung frühkindlicher Mehrsprachigkeit.
„Unsere Gruppen geben Müttern Raum, Vertrauen aufzubauen und ihre Kinder in ihrer Entwicklung zu begleiten. Gerade die Aufmerksamkeit für Mehrsprachigkeit erleichtert Familien den Alltag und stärkt die kindliche Identität“, so Ekaterina Dolbina, Mitarbeiterin des KI Kreis Coesfeld, zuständig für „Griffbereit“ und „griffbereit MINI“.
„Griffbereit“ richtet sich an Familien mit Kindern unter drei Jahren und schafft einen geschützten Rahmen für Austausch, Elternbildung und gemeinsames Spielen. Die Gruppen werden von einer pädagogischen Fachkraft und einer Elternbegleiterin mit internationaler Familiengeschichte geleitet. Durch regelmäßige Treffen, thematische Angebote und sprachsensibles Arbeiten leisten die Gruppen einen Beitrag zur Integration und Chancengleichheit von Familien im Kreis Coesfeld. „In den Gruppenstunden sammeln wir viele einfache Ideen, wie man Sprache im Alltag fördern kann“, berichtet eine Teilnehmerin.
Momentan laufen wöchentlich neun Gruppen in Coesfeld, Billerbeck, Ascheberg, Senden-Bösensell und Dülmen. Die Elternbegleiterinnen freuen sich über das Interesse der Familien: „Ich sehe täglich, wie wichtig wertschätzende Begegnungen sind, denn Mütter finden hier Orientierung, Unterstützung und Freundschaften“, fasst Ekaterina Dolbina zusammen