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Reihe „Schlosskonzert on tour“ macht Station in Lüdinghausen

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Ein Cellist in Anzug mit Fliege und Brille hält ein Cello an dessen Hals fest. der in einem Koffer liegt.

Cellist Frederick Pietschmann (Bildquelle: Daniel Gronsfeld)

Auftakt mit Cello und Klavier

Beim Blick auf das Repertoire für das „Schlosskonzert on tour“, das in diesem Jahr im Kapitelsaal der Burg Lüdinghausen stattfindet, empfindet Frederick Pietschmann große Freude, jedes dieser Stücke zu spielen: „Es gibt kein einziges darunter, das kein absolutes Meisterwerk wäre.“ Am 12. April 2026 (Sonntag) um 18 Uhr bietet das Duo aus Frederick Pietschmann (Cello) und Hyun-Jung Kim-Schweiker (Piano) seinem Publikum vier brillante Originalkompositionen für diese Besetzung: Ludwig van Beethovens Sonate C-Dur op. 102/1, die Sonate e-Moll op. 38 von Johannes Brahms, Leoš Janáčeks dreisätzige Kammermusik Pohádka („Märchen“) sowie César Francks Sonate A-Dur. 

„Ich freue mich vor allem auf die Vielfalt, und den Bogen im Programm, von Beethoven über Brahms weg aus Deutschland und in ganz andere Klangwelten, vor allem mit Janáček und später dann auch Franck.“ In dieser Reihenfolge ist das Programm eine Premiere und das Duo ist selbst gespannt, das Konzert zu durchleben. „Die Brahms-e-Moll-Sonate ist die erste große Sonate, die ich überhaupt gespielt habe, das ist mittlerweile 14 Jahre her, damals war ich halb so alt wie heute“, erinnert sich Pietschmann. Die Franck-Sonate trage er ebenso lange schon mit sich mit, auch wenn es eine Weile gedauert habe, bis er sie auch selbst im Konzert spielte. „Es sind alles wirklich ausgesprochen kammermusikalische Werke, also nicht etwa Cello mit Klavier, sondern Klavier und Cello miteinander. Auch deshalb sind es ja eben Meisterwerke, die einen immer wieder aufs Neue faszinieren“, betont Pietschmann.

Was den Beginn seiner musikalischen Laufbahn betrifft, steuert der 1998 geborene Cellist eine kleine Anekdote bei: Er hatte als Sechsjähriger ursprünglich einen Probeunterricht für Violine. Doch die Lehrerin meinte bereits nach kurzer Zeit: „Der Junge hat zu viel Energie, der muss Kontrabass spielen, höchstens noch Cello.” Zum Glück sei es damals dann das Cello geworden, betont Pietschmann. Es folgte ein langjähriger Unterricht bei Pietschmanns erstem Lehrer Reinhard Schöller in seiner Heimatstadt Ettlingen – und zwar von 2004 bis 2018. Und obwohl die Hochbegabung also schon früh festgestellt wurde, entschied er sich erst 2019, tatsächlich auch Musik zu studieren. Mehrere Jahre in Folge hatte Pietschmann am Deutschen Kammermusikkurs „Jugend musiziert” teilgenommen, der für Bundespreisträger des Wettbewerbs offensteht. „Mit der Kammermusik und dem gemeinsamen Musizieren auf einem für mich damals ganz neuen Niveau haben sich für mich wirklich ganz neue Welten eröffnet“, erinnert sich Pietschmann. Und nennt dann natürlich die wichtigste, aktuelle Station, sein Studium bei Prof. Hans-Christian Schweiker in Aachen: „Ein absoluter Glücksgriff! Ich habe so viel von ihm gelernt, das für mich über das hinausgeht, was man gemeinhin so von einem Musikstudium erwartet.“ Er habe bisher keine Unterrichtsstunde erlebt, von der er nicht wirklich inspiriert war. Schweikers freier, unverstellter Blick auf die Musik habe in der heutigen Musikbranche Seltenheitswert. Die Zusammenarbeit mit seiner Frau, Hyun-Jung Kim-Schweiker, mit der Pietschmann das erste Mal vor vier Jahren musizieren konnte, hat ihn ebenfalls unglaublich bereichert: „Ich kenne keine Pianistin, die so großartig wie sie Klang und Zusammenspiel gestaltet.“ Jede Probe und jedes Konzert sei ein großes Privileg.

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