Was kann ich tun? Planungs- und Bauvorhaben im deutsch-niederländischen Grenzgebiet
Broschüre der Deutsch-Niederländischen Raumordnungskommission
Was ist, wenn ein neues Bauprojekt in der niederländischen Nachbargemeinde geplant wird und Anwohnerinnen und Anwohner auf deutscher Seite Bedenken haben? Welche Einwirkungsmöglichkeiten und Beteiligungsrechte es gibt, erklärt die Broschüre „Planungs- und Bauvorhaben in den Niederlanden: Was kann ich tun?“ der Deutsch-Niederländischen Raumordnungskommission (DNROK).
Die Auswirkungen neuer Verkehrswege, Windenergieanlagen, Leitungsinfrastrukturen oder anderer umfangreicher Bauprojekte enden in der Regel nicht an der Landesgrenze. Es müssen Verkehrs- oder Versorgungsinfrastrukturen miteinander verbunden, Natur- und Landschaftsschutz vernetzt und Gewässer- und Hochwasserschutz aufeinander abgestimmt werden. Für eine gute räumliche Planung ist daher eine grenzüberschreitende Abstimmung wichtig. Um Bürgerinnen und Bürgern sowie Behörden eine bessere Orientierung bei grenzüberschreitenden Planungen zu ermöglichen, hat die DNROK eine überarbeitete Broschüre herausgegeben.
Die Publikation erläutert anschaulich die Planungs- und Genehmigungsprozesse in Deutschland und den Niederlanden und verdeutlicht, wie Anwohnerinnen und Anwohner sich bei räumlichen Entwicklungen am Planungsprozess im deutsch-niederländischen Grenzraum beteiligen können. Übersichten, Fallbeispiele und grafische Darstellungen veranschaulichen die komplexen Abläufe. Die neue Ausgabe greift aktuelle gesetzliche Neuerungen auf und hilft dabei, die unterschiedlichen Systeme beider Länder besser einzuordnen sowie die Beteiligung an grenzüberschreitenden Planungsverfahren zu vereinfachen.
Die Broschüre ist sowohl in deutscher als auch in niederländischer Sprache verfügbar und kann auf der Internetseite des Kreises Coesfeld heruntergeladen werden: https://www.kreis-coesfeld.de/themen-projekte/kreisentwicklung/raumordnung-landes-und-regionalplanung