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Infektionen des Magen-Darm-Traktes

Infektionen des Magen-Darm-Traktes zählen zu den häufigsten melde- und übertragbaren Erkrankungen. Sie werden durch Viren, Bakterien oder Parasiten verursacht und äußern sich typischerweise durch Durchfall, Erbrechen, Bauchschmerzen, Übelkeit und teilweise Fieber. Viele dieser Infektionen verlaufen selbst limitierend, können jedoch insbesondere bei Säuglingen, Kleinkindern, älteren Menschen und immungeschwächten Personen schwerwiegende Verläufe annehmen. Ein zentrales Risiko stellt dabei der Flüssigkeits- und Elektrolytverlust dar.

Die Übertragung erfolgt überwiegend über den fäkal-oralen Weg, also über kontaminierte Hände, Lebensmittel, Trinkwasser oder Gegenstände. Aufgrund der hohen Ansteckungsfähigkeit spielen Magen-Darm-Infektionen insbesondere in Gemeinschaftseinrichtungen, Pflegeeinrichtungen, Krankenhäusern sowie im Lebensmittelbereich eine bedeutende Rolle. Um Ausbrüche zu verhindern und vulnerable Gruppen zu schützen, sind konsequente Hygienemaßnahmen unerlässlich.

Aus fachlicher und rechtlicher Sicht sind Magen-Darm-Infektionen im Infektionsschutzgesetz (IfSG) klar geregelt.

Nach § 34 IfSG dürfen Personen mit bestimmten übertragbaren Magen-Darm-Erkrankungen, insbesondere Kinder und Beschäftigte, Gemeinschaftseinrichtungen nicht besuchen oder dort tätig sein, solange eine Ansteckungsgefahr besteht.

Für Tätigkeiten im Lebensmittelbereich gelten zusätzlich die Vorschriften nach §§ 42 und 43 IfSG, wonach Personen mit ansteckenden Durchfallerkrankungen oder bestimmten Erregern nicht mit Lebensmitteln arbeiten dürfen.

Diese gesetzlichen Regelungen dienen dem Schutz der Allgemeinheit und ermöglichen es den Gesundheitsämtern, frühzeitig Maßnahmen wie Besuchs- und Tätigkeitsverbote, Hygienekontrollen und Aufklärungsarbeit anzuordnen. Eine enge Zusammenarbeit zwischen Betroffenen, Einrichtungen, Ärzteschaft und Gesundheitsamt ist entscheidend, um die Weiterverbreitung von Magen-Darm-Infektionen wirksam zu verhindern.

Michaela Kamphausen

Infektionsschutz /Gesundheitsaufsicht

Telefon: 02541- 18 5414

Email: michaela.kamphausen@kreis-coesfeld.de

Heike Rengbers

Infektionsschutz / Tuberkulose

Telefon: 02541- 18 5417

Email: heike.rengbers@kreis-coesfeld.de

Franziska Rabert

Infektionsschutz

Telefon: 02541- 18 5377

Email: franziska.rabert@kreis-coesfeld.de

Ausgewählte Magen-Darm-Infektionen

Salmonellen

Salmonellen sind Bakterien, die zu den häufigsten Ursachen für Magen-Darm-Erkrankungen gehören. Eine Infektion entsteht meist durch den Verzehr von kontaminierten Lebensmitteln, vor allem durch rohe oder nicht ausreichend erhitzte Eier, Geflügel, Hackfleisch, Rohmilch oder Speisen, die nach der Zubereitung nicht richtig gekühlt wurden. Auch eine Übertragung von Mensch zu Mensch ist möglich, insbesondere bei mangelnder Händehygiene.

Die Erkrankung beginnt meist 6 bis 48 Stunden nach der Ansteckung und äußert sich durch Durchfall, Bauchkrämpfe, Übelkeit, Erbrechen und oft Fieber. Die Beschwerden halten in der Regel mehrere Tage an. Besonders Säuglinge, Kleinkinder, ältere Menschen und Personen mit geschwächtem Immunsystem können schwerer erkranken und benötigen manchmal eine ärztliche Behandlung. Wichtig ist vor allem, ausreichend zu trinken, um den Flüssigkeitsverlust auszugleichen. Antibiotika sind nur in besonderen Fällen notwendig.

Salmonellen sind sehr widerstandsfähig und können sich in Lebensmitteln gut vermehren, wenn diese nicht richtig gekühlt oder erhitzt werden. Deshalb ist eine gute Küchen- und Lebensmittelhygiene besonders wichtig. Dazu gehören gründliches Händewaschen, das Trennen von rohen und verzehrfertigen Lebensmitteln, das vollständige Durchgaren von Fleisch und Eierspeisen sowie das rasche Kühlen empfindlicher Speisen.

Wichtiger Hinweis für Beschäftigte im Lebensmittelbereich (§ 43 IfSG)

Personen, die an Salmonellose erkrankt sind oder bei denen der Verdacht darauf besteht, dürfen laut § 43 des Infektionsschutzgesetzes nicht mit Lebensmitteln arbeiten. Dies gilt insbesondere für Tätigkeiten, bei denen Lebensmittel hergestellt, behandelt oder in Verkehr gebracht werden, sowie für Arbeiten in Küchen, Gaststätten, Kantinen, Gemeinschaftsverpflegungen und lebensmittelverarbeitenden Betrieben. Auch Personen mit Durchfall oder Erbrechen dürfen diese Tätigkeiten nicht ausüben, solange eine Ansteckungsgefahr besteht.

Die Arbeit im Lebensmittelbereich darf erst dann wieder aufgenommen werden, wenn drei negative Stuhlproben vorliegen. Diese Regelung dient dem Schutz der Allgemeinheit, da Salmonellen leicht auf Lebensmittel übertragen werden können und so größere Krankheitsausbrüche entstehen können.

EHEC

EHEC steht für Enterohämorrhagische Escherichia coli. Dabei handelt es sich um bestimmte Darmbakterien, die schwere Magen-Darm-Erkrankungen verursachen können. EHEC-Infektionen sind besonders ernst zu nehmen, da sie im Vergleich zu vielen anderen Durchfallerkrankungen häufiger zu schweren Komplikationen führen können. Besonders gefährdet sind Kinder, ältere Menschen und Personen mit geschwächtem Immunsystem.

Die Ansteckung erfolgt meist über kontaminierte Lebensmittel, zum Beispiel rohes oder nicht ausreichend erhitztes Fleisch (insbesondere Hackfleisch), Rohmilch, Rohmilchprodukte, ungewaschenes Gemüse oder verunreinigtes Trinkwasser. Auch eine Übertragung von Mensch zu Mensch ist möglich, vor allem bei unzureichender Händehygiene, etwa nach dem Toilettengang. Schon sehr wenige Bakterien reichen aus, um eine Infektion auszulösen.

Die Erkrankung beginnt häufig mit starkem Durchfall, der wässrig oder blutig sein kann, begleitet von Bauchschmerzen, Übelkeit und manchmal Fieber. In schweren Fällen kann es zum sogenannten hämolytisch-urämischen Syndrom (HUS) kommen, einer gefährlichen Komplikation, die vor allem bei Kindern auftreten kann und mit Nierenversagen und Blutbildveränderungen einhergeht. Deshalb ist bei blutigem Durchfall immer eine ärztliche Abklärung notwendig.

In Deutschland hat es in der Vergangenheit wiederholt größere EHEC-Ausbrüche gegeben, unter anderem auch in Mecklenburg-Vorpommern. Solche Ausbrüche zeigen, wie schnell sich EHEC über Lebensmittel oder enge Kontakte verbreiten kann und welche Auswirkungen dies auf viele Menschen gleichzeitig haben kann. Aus diesem Grund sind schnelle Meldungen, konsequente Hygienemaßnahmen und klare gesetzliche Regelungen besonders wichtig.

EHEC und Gemeinschaftseinrichtungen (§ 34 IfSG)

Nach § 34 des Infektionsschutzgesetzes dürfen Kinder und Beschäftigte mit einer bestätigten oder vermuteten EHEC-Infektion Gemeinschaftseinrichtungen nicht besuchen bzw. dort nicht tätig sein. Dazu zählen unter anderem Kindertagesstätten, Schulen, Horte, Heime, Ferienlager und ähnliche Einrichtungen.

Die Rückkehr in die Gemeinschaftseinrichtung ist erst erlaubt, wenn keine Krankheitszeichen mehr vorliegen und die Vorgaben des Gesundheitsamtes erfüllt sind. In der Regel sind dafür zwei negative Stuhluntersuchungen erforderlich. Diese Maßnahmen dienen dem Schutz aller, da sich EHEC in Gemeinschaftseinrichtungen besonders schnell verbreiten kann.

Zur Vorbeugung sind eine gründliche Händehygiene, das sorgfältige Waschen von Obst und Gemüse, das vollständige Durchgaren von Fleisch sowie der Verzicht auf Rohmilchprodukte besonders wichtig. Durch konsequente Hygiene und die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben lassen sich größere Ausbrüche vermeiden und besonders gefährdete Personen schützen.

Campylobacter

Campylobacter ist ein Bakterium, das weltweit zu den häufigsten Ursachen für Magen-Darm-Erkrankungen gehört. Besonders bekannt ist Campylobacter jejuni. Die Infektion wird meist durch den Verzehr von nicht vollständig durchgegarten Geflügelprodukten, roher Milch oder durch den Kontakt mit kontaminiertem Wasser oder Tierkot übertragen. Schon eine sehr geringe Menge an Bakterien kann ausreichen, um eine Erkrankung auszulösen, weshalb Campylobacter-Infektionen besonders leicht vorkommen.

Die Symptome beginnen in der Regel ein bis zwei Tage nach der Ansteckung und ähneln zunächst einer allgemeinen Magen-Darm-Erkrankung. Typisch sind Durchfall, oft auch blutige Stühle, Bauchkrämpfe, Fieber, Übelkeit und Abgeschlagenheit. Die Beschwerden dauern meist einige Tage bis eine Woche an. In den allermeisten Fällen heilt die Erkrankung von selbst aus, dennoch kann sie sehr belastend sein. Besonders gefährdet sind kleine Kinder, ältere Menschen und Personen mit geschwächtem Immunsystem. In seltenen Fällen können Komplikationen wie Gelenkentzündungen oder das Guillain-Barré-Syndrom auftreten, eine entzündliche Erkrankung der Nerven.

Campylobacter wird vor allem über Lebensmittel übertragen. Geflügel gilt als der häufigste Infektionsweg, da das Bakterium dort häufig vorkommt und beim Zubereiten leicht auf Küchenutensilien oder andere Lebensmittel übertragen wird. Auch Rohmilch kann ein Risiko darstellen. Saubere Hände, getrennte Arbeitsgeräte für rohes Fleisch und gründliches Durchgaren von Geflügel sind daher besonders wichtig. Ebenso sollte bei Durchfall in der Familie auf eine gute Toiletten- und Händehygiene geachtet werden, da Campylobacter auch von Mensch zu Mensch übertragen werden kann – vor allem über die Hände.

Eine spezifische Behandlung ist meist nicht nötig. Der wichtigste Teil der Therapie besteht darin, den Flüssigkeits- und Elektrolytverlust auszugleichen. Antibiotika werden nur in schweren Fällen oder bei Patienten mit besonderen Risiken eingesetzt. Um einer Infektion vorzubeugen, ist eine gute Küchenhygiene entscheidend: gründliches Händewaschen, das strikte Trennen von rohen und verzehrfertigen Lebensmitteln, das vollständige Durchgaren von Geflügel sowie das Vermeiden von Rohmilchprodukten. Durch diese einfachen Maßnahmen lässt sich das Risiko einer Campylobacter-Infektion deutlich senken.

Norovirus

Noroviren gehören zu den häufigsten Erregern von akuten Magen-Darm-Infektionen und treten vor allem in den Wintermonaten gehäuft auf. Eine Infektion beginnt meist plötzlich und mit heftigem Verlauf. Typische Symptome sind starker Durchfall, Übelkeit, Erbrechen, Bauchkrämpfe sowie manchmal Fieber und Kopfschmerzen. Besonders charakteristisch ist, dass Betroffene oft innerhalb weniger Stunden nach der Ansteckung erkranken. Die Beschwerden halten in der Regel ein bis drei Tage an, können aber sehr belastend sein. Wichtig ist während der Erkrankung vor allem, viel zu trinken, um den Flüssigkeitsverlust auszugleichen. Eine spezifische Behandlung gibt es nicht; die Symptome werden lediglich unterstützend behandelt.

Noroviren sind extrem ansteckend. Schon kleinste Mengen des Erregers können eine Infektion auslösen, und die Viren werden über Erbrochenes, Stuhl und verschmutzte Oberflächen übertragen. Die Ansteckung erfolgt leicht über Hände, gemeinsam genutzte Gegenstände oder beim direkten Kontakt mit Erkrankten. Da Noroviren gegenüber vielen Umwelteinflüssen sehr widerstandsfähig sind, können sie auf Oberflächen längere Zeit überleben. Eine gründliche Händehygiene, regelmäßiges Desinfizieren berührter Flächen und das korrekte Reinigen von Textilien sind daher besonders wichtig, um die Ausbreitung zu verhindern.

Norovirus in Gemeinschaftseinrichtungen, Altenheimen und Krankenhäusern

Ausbrüche treten besonders häufig in Einrichtungen auf, in denen viele Menschen eng zusammenleben oder betreut werden. In Kindergärten, Schulen, Altenheimen und Krankenhäusern kann sich das Virus sehr schnell verbreiten, da hier viele Berührungspunkte, enge räumliche Bedingungen und teilweise vulnerable Gruppen zusammenkommen. In Alten- und Pflegeheimen sind ältere oder geschwächte Menschen besonders gefährdet, da ihr Immunsystem weniger stark reagiert und sie leichter dehydrieren können. In Krankenhäusern stellen Norovirus-Ausbrüche ein großes hygienisches Problem dar, da sich die Erreger leicht über Hände oder medizinische Geräte verbreiten und Patienten mit Vorerkrankungen besonders empfindlich reagieren.

Daher gelten in diesen Einrichtungen strenge Hygiene- und Schutzmaßnahmen. Erkrankte Personen sollten sofort isoliert werden, möglichst in Einzelzimmern. Personal, das Kontakt zu Erkrankten hat, muss Schutzhandschuhe, Schutzkittel und bei Bedarf Mund-Nasen-Schutz tragen und die Händehygiene besonders sorgfältig durchführen. Gemeinschaftsräume und Toiletten müssen regelmäßig desinfiziert werden, wobei nur viruzide, also gegen Viren wirksame, Desinfektionsmittel geeignet sind. Erkrankte Mitarbeitende dürfen erst 48 Stunden nach Abklingen der Symptome wieder in Gemeinschaftseinrichtungen arbeiten. Gerade in Einrichtungen mit pflegebedürftigen Menschen hilft konsequentes Hygienemanagement, die Weiterverbreitung zu verhindern und besonders gefährdete Personen zu schützen.

Giardia lamblia

Giardia lamblia (auch Giardia intestinalis) ist ein mikroskopisch kleiner Darmparasit, der weltweit vorkommt und Durchfallerkrankungen verursachen kann. Die Erkrankung wird Giardiose genannt. Sie tritt bei Kindern wie auch bei Erwachsenen auf und ist besonders dort verbreitet, wo viele Menschen zusammenkommen oder die hygienischen Bedingungen eingeschränkt sind.

Die Ansteckung erfolgt über den fäkal-oralen Weg. Das bedeutet, dass die Erreger über verunreinigtes Trinkwasser, ungewaschene Lebensmittel oder direkten Kontakt mit infizierten Personen aufgenommen werden. Schon sehr wenige Parasiten reichen aus, um eine Infektion auszulösen. Besonders häufig ist Giardiose nach Auslandsreisen, beim Trinken von nicht aufbereitetem Wasser (z. B. aus Seen oder Bächen) oder in Gemeinschaftseinrichtungen.

Die Beschwerden beginnen meist ein bis zwei Wochen nach der Ansteckung. Typisch sind lang anhaltender Durchfall, oft fettig und übelriechend, Bauchschmerzen, Blähungen, Übelkeit und ein allgemeines Schwächegefühl. Fieber tritt eher selten auf. Bei manchen Betroffenen verläuft die Infektion mild oder sogar ohne Symptome, dennoch können sie den Erreger weitergeben. Unbehandelt kann die Erkrankung über Wochen anhalten und zu Gewichtsverlust oder Mangelerscheinungen führen.

Die Behandlung erfolgt in der Regel mit speziellen Medikamenten gegen Parasiten, die vom Arzt oder der Ärztin verordnet werden. Wichtig ist zusätzlich, auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Nach der Behandlung verschwinden die Beschwerden meist vollständig.

Zur Vorbeugung spielt die Hygiene eine entscheidende Rolle. Regelmäßiges gründliches Händewaschen, insbesondere nach dem Toilettengang und vor dem Essen, ist besonders wichtig. Trinkwasser sollte nur aus sicheren Quellen stammen, Obst und Gemüse sollten sorgfältig gewaschen werden, und beim Reisen in Länder mit niedrigen Hygienestandards sollte auf Leitungswasser und Eiswürfel verzichtet werden. In Gemeinschaftseinrichtungen hilft konsequente Hygiene, die Weiterverbreitung von Giardia lamblia zu verhindern.

Yersinien

Yersinien sind Bakterien, die beim Menschen Magen-Darm-Infektionen verursachen können. Von Bedeutung ist vor allem Yersinia enterocolitica. Die Erkrankung wird Yersiniose genannt und tritt besonders häufig bei Kindern, aber auch bei Erwachsenen auf. Die Ansteckung erfolgt meist über kontaminierte Lebensmittel, insbesondere über rohes oder nicht ausreichend erhitztes Schweinefleisch, Rohmilchprodukte oder verunreinigtes Trinkwasser. Auch eine Übertragung von Mensch zu Mensch ist möglich, vor allem bei unzureichender Händehygiene.

Die Symptome beginnen in der Regel 3 bis 7 Tage nach der Ansteckung. Typisch sind Durchfall, Bauchschmerzen, Fieber, Übelkeit und gelegentlich Erbrechen. Bei älteren Kindern und Jugendlichen können die Bauchschmerzen so stark sein, dass sie an eine Blinddarmentzündung erinnern. Die Erkrankung verläuft meist mild bis mäßig und heilt innerhalb von ein bis zwei Wochen von selbst aus. Bei Säuglingen, älteren Menschen und Personen mit geschwächtem Immunsystem kann der Verlauf jedoch schwerer sein. In seltenen Fällen können Spätfolgen, wie reaktive Gelenkentzündungen, auftreten.

Eine Besonderheit von Yersinien ist, dass sie sich auch bei Kühlschranktemperaturen vermehren können. Deshalb ist eine sorgfältige Lebensmittel- und Küchenhygiene besonders wichtig. Dazu zählen gründliches Händewaschen, das strikte Trennen von rohen und verzehrfertigen Lebensmitteln, das vollständige Durchgaren von Schweinefleisch sowie der Verzicht auf Rohmilchprodukte. Bei Durchfallerkrankungen sollte zusätzlich auf eine konsequente Toiletten- und Händehygiene geachtet werden, um eine Weiterverbreitung zu verhindern.

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