Digitale Daten können helfen, kommunale Aufgaben besser zu verstehen, Entscheidungen zu unterstützen und neue Lösungen für die Region zu entwickeln. Gemeinsam mit den Städten und Gemeinden baut der Kreis Coesfeld hierfür eine moderne Dateninfrastruktur auf.
Smart Region bedeutet, digitale Lösungen nicht nur für einzelne Kommunen zu entwickeln, sondern Herausforderungen gemeinsam über Gemeinde-, Stadt- und Kreisgrenzen hinweg anzugehen.
Viele Themen der Zukunft – von Klimaanpassung und Mobilität über Dateninfrastrukturen bis hin zur Künstlichen Intelligenz – betreffen die gesamte Region. Durch Zusammenarbeit, Wissensaustausch und gemeinsame Projekte können Lösungen entwickelt werden, die einzelne Kommunen oftmals nicht allein umsetzen könnten.
Für den Kreis Coesfeld bedeutet Smart Region deshalb, digitale Technologien gezielt dort einzusetzen, wo sie einen konkreten Mehrwert schaffen und die Zusammenarbeit in der Region stärken.
Daten, Sensoren, digitale Plattformen und Künstliche Intelligenz sind dabei Werkzeuge. Im Mittelpunkt stehen die Menschen, die Kommunen und die gemeinsame Entwicklung einer lebenswerten, vernetzten und zukunftsfähigen Region.
Daten spielen bei vielen Zukunftsthemen eine wichtige Rolle. Sie helfen dabei, Entwicklungen sichtbar zu machen, Zusammenhänge besser zu verstehen und fundierte Entscheidungen zu treffen.
Mit dem Projekt Daten.Nutzen.Machen. entsteht im Kreis Coesfeld eine gemeinsame Grundlage für die Nutzung kommunaler und perspektivisch auch weiterer regionaler Daten. Alle Städte und Gemeinden im Kreis Coesfeld beteiligen sich an dem Vorhaben.
Ziel ist es, Daten aus unterschiedlichen Quellen zusammenzuführen, aufzubereiten und für verschiedene Anwendungsbereiche nutzbar zu machen. Dazu gehören Sensordaten, etwa über LoRaWAN, bestehende Fach- und Geodaten sowie neue digitale Anwendungen.
So können neue Erkenntnisse gewonnen und innovative Lösungen entwickelt werden – beispielsweise in den Bereichen Klima, Umwelt, Mobilität, Energie oder Infrastruktur.
Die technische Grundlage hierfür bildet eine Urbane Datenplattform (UDP).
Sie ermöglicht es, Daten aus unterschiedlichen Quellen zu sammeln, zu verknüpfen und übersichtlich darzustellen. Dadurch entsteht ein gemeinsamer Datenraum, der Informationen für Kommunen und weitere Akteure besser zugänglich macht.
Die Plattform soll nicht nur kommunale Prozesse unterstützen, sondern perspektivisch auch Wirtschaft, Wissenschaft, Bildungseinrichtungen und Zivilgesellschaft einbinden. Unternehmen können dadurch künftig auf offene Daten zugreifen, eigene Sensorik oder Datenquellen einbringen und neue datenbasierte Anwendungen entwickeln.
Die Urbane Datenplattform wird gemeinsam mit den Städten und Gemeinden im Kreis Coesfeld aufgebaut und kontinuierlich weiterentwickelt.
Die Datenplattform ist kein Selbstzweck. Entscheidend ist der Nutzen, der daraus entsteht.
Mögliche Anwendungsbereiche sind beispielsweise:
Solche Informationen können dazu beitragen, kommunale Entscheidungen besser zu unterstützen, Ressourcen effizienter einzusetzen und neue digitale Dienstleistungen zu entwickeln.
Ein wichtiger Baustein der Smart-Region-Aktivitäten ist die Nutzung von LoRaWAN-Technologie.
Über kleine, energieeffiziente Sensoren können Informationen aus der Umwelt oder kommunalen Infrastruktur erfasst und auf der Datenplattform bereitgestellt werden. Dadurch entstehen neue Möglichkeiten, Entwicklungen frühzeitig zu erkennen und datenbasierte Entscheidungen zu unterstützen.
Mehrere Städte und Gemeinden im Kreis Coesfeld erproben bereits erste Anwendungsfälle und sammeln Erfahrungen für weitere Einsatzmöglichkeiten.
Die Smart-Region-Aktivitäten im Kreis Coesfeld befinden sich in einem kontinuierlichen Entwicklungsprozess.
Gemeinsam mit den Städten und Gemeinden werden neue Anwendungsfälle identifiziert, erprobt und weiterentwickelt. Erfolgreiche Ansätze können anschließend auch von anderen Kommunen genutzt werden.
Ziel ist es, digitale Technologien dort einzusetzen, wo sie einen konkreten Nutzen schaffen – für Kommunen, Unternehmen, Organisationen und die Menschen in der Region.
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