Digitalisierung der Abteilung Bauen und Wohnen schreitet voran
Anträge auf Papier oder per Mail gehören bald beim Bauamt der Vergangenheit an (Foto: Kreis Coesfeld, Tobias König)
Nutzung von Bauportal.NRW wird weiter intensiviert
Die Bauaufsicht des Kreises Coesfeld setzt ihren Weg in Richtung einer durchgehend digitalen Verwaltung konsequent fort. Mit der zum 1. September 2026 in Kraft getretenen Änderung der Landesbauordnung Nordrhein-Westfalen wird die digitale Antragstellung weiter gestärkt: Bauanträge sind künftig elektronisch bei der unteren Bauaufsichtsbehörde einzureichen. Dies ist im Kreis Coesfeld schon lange gelebte Praxis.
Die Bauaufsicht des Kreises Coesfeld ist bereits seit zwei Jahren an das Bauportal.NRW angeschlossen und bearbeitet Bauanträge vollständig digital. Dennoch werden bisweilen Anträge weiterhin per E-Mail eingereicht. Dies führt zu zusätzlichem Verwaltungsaufwand, da die übermittelten Daten zunächst manuell in das Fachverfahren übernommen werden müssen. Dadurch entstehen vermeidbare Verzögerungen im Genehmigungsverfahren, was zukünftig vermieden werden soll. Daher wird es nur noch bis zum 31. Oktober möglich sein, Bauanträge per E-Mail und nicht wie vorgesehen über das Bauportal.NRW beim Kreis Coesfeld einzureichen. Ab dem 1. November 2026 werden Bauanträge ausschließlich über die dafür vorgesehene Antragsstrecke des Bauportal.NRW angenommen.
Planerinnen und Planer, die regelmäßig Anträge einreichen, sind bereits vorab darauf hingewiesen worden. Sofern dies noch nicht erfolgt ist, wurde dafür geworben, die Antragstellung frühzeitig auf das Bauportal.NRW umzustellen. Die digitale Einreichung ermöglicht eine strukturierte und medienbruchfreie Bearbeitung und trägt damit zu effizienteren und schnelleren Verfahren bei.