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Landrätekonferenz in Senden stärkt regionale und grenzüberschreitende Zusammenarbeit

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Eine Gruppe von Teilnehmerinnen und Teilnehmern der deutsch-niederländischen Landrätekonferenz steht für ein gemeinsames Foto vor einem Backsteingebäude in Senden.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer der deutsch-niederländischen Landrätekonferenz in Senden (Bildquelle: Kreis Coesfeld)

Hochrangige Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Verwaltung des Münsterlandes sowie der benachbarten Niederlande kamen am 12. Juni 2026 zur Landrätekonferenz im Alten Zollhaus in Senden zusammen. Gastgeber der regelmäßig an wechselnden Orten stattfindenden Zusammenkunft war Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr.

Zu den Teilnehmern zählten neben Bürgermeister Sebastian Täger die Landräte der Münsterlandkreise, Dr. Kai Zwicker (Kreis Borken), Dr. Martin Sommer (Kreis Steinfurt) und Dr. Olaf Gericke (Kreis Warendorf), der Regierungspräsident von Münster, Andreas Bothe, der Direktor des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), Dr. Georg Lunemann, der Oberbürgermeister der Stadt Münster, Tilman Fuchs, sowie der Hauptgeschäftsführer des Landkreistages Nordrhein-Westfalen, Dr. Martin Klein. Im Rahmen des jährlich stattfindenden deutsch-niederländischen Austauschs nahmen zudem hochrangige Vertreter aus den Niederlanden teil. Besonders begrüßt wurde der Kommissar des Königs der Provinz Gelderland, Daniël Wigboldus, der sich während seines Besuchs auch in das Goldene Buch des Kreises Coesfeld eintrug.

„Das Münsterland ist eine Region, die von enger Zusammenarbeit lebt – innerhalb unserer kommunalen Familie ebenso wie im Austausch mit unseren niederländischen Nachbarn. Viele Herausforderungen machen an Grenzen nicht Halt. Umso wichtiger ist es, dass wir uns regelmäßig abstimmen, voneinander lernen und gemeinsame Lösungen entwickeln“, betonte Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr.

Die Landrätekonferenz teilte sich in zwei Arbeitsabschnitte. Zunächst tauschten sich die münsterländischen Behördenleitungen über aktuelle Themen aus, die die Kommunen und Institutionen der Region gleichermaßen beschäftigen. Im Mittelpunkt standen dabei unter anderem die derzeit intensiv diskutierten Rettungsdienstgebühren sowie die Weiterentwicklung gemeinsamer IT-Strukturen. Die Teilnehmer erörterten Möglichkeiten, digitale Angebote künftig stärker gemeinsam zu nutzen und Synergien über Verwaltungsgrenzen hinweg zu erschließen.

Im zweiten Teil der Konferenz kamen die niederländischen Gäste hinzu. Dabei standen Fragen des grenzüberschreitenden Bevölkerungs- und Katastrophenschutzes ebenso auf der Tagesordnung wie die Abstimmung gemeinsamer Infrastruktur- und Baumaßnahmen entlang der deutsch-niederländischen Grenze. Darüber hinaus informierten die niederländischen Vertreter ausführlich über die Ergebnisse der jüngsten Kommunalwahlen in den Niederlanden und die damit verbundenen politischen Entwicklungen auf kommunaler Ebene.

Der regelmäßige Austausch bildet eine wesentliche Grundlage dafür, gemeinsame Herausforderungen frühzeitig zu identifizieren, Lösungsansätze gemeinsam zu entwickeln und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit nachhaltig zu stärken.

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