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Mobilitätsstrategie für den Kreis Coesfeld:

Meldung vom:

Kreisdirektor Dr. Linus Tepe, Bürgermeister Marco Lennertz, Norbert Krause von krauses Projektdesign, Mathias Raabe (Kreis Coesfeld) und Hubertus Messing (Stadt Billerbeck; v.l.n.r.) machten sich ein Bild in Billerbeck

Machten sich ein Bild vom Beteiligungsstand auf dem Billerbecker Wochenmarkt (v.l.n.r.): Kreisdirektor Dr. Linus Tepe, Bürgermeister Marco Lennertz, Norbert Krause von krauses Projektdesign, Mathias Raabe (Kreis Coesfeld) und Hubertus Messing (Stadt Billerbeck; Bildquelle: Kreis Coesfeld)

Beteiligungsprozess geht in die nächste Runde

Der Beteiligungsprozess zur Entwicklung einer zielgruppenorientierten Mobilitätsstrategie für den Kreis Coesfeld nimmt weiter Fahrt auf. Nachdem in den vergangenen Wochen bereits eine Online-Befragung gestartet und erste Expertengespräche geführt wurden, war das Projektteam Mitte September mit einem mobilen Beteiligungsstand in den Städten Coesfeld, Dülmen, Billerbeck und Lüdinghausen unterwegs. Die Resonanz der Bürgerinnen und Bürger war dabei ausgesprochen positiv.

Im Rahmen der sogenannten aufsuchenden Beteiligung machte der Mobilitätsstand vom 17. bis 19. September Station auf dem Feierabendmarkt in Coesfeld, auf den Wochenmärkten in Dülmen und Billerbeck sowie beim Stadtfest in Lüdinghausen. Ziel war es, direkt mit den Menschen vor Ort über ihre täglichen Mobilitätsbedürfnisse, Herausforderungen und Wünsche ins Gespräch zu kommen.

Insgesamt wurden dabei rund fast 100 Gespräche geführt und anonymisiert dokumentiert. Die vielfältigen Rückmeldungen liefern wertvolle Einblicke in die Mobilitätsrealität im Kreis Coesfeld. Erste Auswertungen zeigen beispielsweise, dass Mobilitätsentscheidungen vor allem von praktischen Aspekten wie Zeit, Komfort und Verlässlichkeit geprägt werden. Zudem wurde deutlich, dass die Zuverlässigkeit des öffentlichen Verkehrs für viele Menschen eine zentrale Rolle spielt und dass das persönliche Umfeld häufig wichtiger für Verhaltensänderungen ist als klassische Informationskampagnen. Auch Themen wie sichere Radverkehrsführungen und die Mobilität älterer Menschen wurden wiederholt angesprochen.

Die Ergebnisse der Gespräche fließen nun gemeinsam mit den Erkenntnissen aus der laufenden Online-Befragung in die weitere Strategieentwicklung ein. Bereits in den kommenden Tagen stehen weitere Beteiligungsformate auf dem Programm:

• 23. September 2026: Expertenworkshop „Mobil bleiben – im Alltag und in der Freizeit“ in Nottuln-Darup

• 24. September 2026: Präsenz-Aktion auf dem Katharinenplatz in Ascheberg im Rahmen des Wochenmarktes unter dem Motto „Näher als gedacht – Stadt der kurzen Wege“

• 5. Oktober 2026: „Mobi-Lunch“ bei Firma Parador in Coesfeld zum Thema betriebliche Mobilität

Mit den unterschiedlichen Formaten möchte der Kreis Coesfeld möglichst viele Perspektiven einbeziehen und die Mobilitätsstrategie gemeinsam mit Bürgerschaft, Unternehmen, Fachakteuren und Interessenvertretungen entwickeln.

Kreisdirektor Dr. Linus Tepe betont: „Gute Mobilität entsteht nicht am Schreibtisch. Deshalb ist es uns wichtig, die Erfahrungen und Erwartungen der Menschen im Kreis Coesfeld direkt aufzunehmen. Die bisherigen Gespräche haben gezeigt, dass die Bürgerinnen und Bürger bereit sind, sich aktiv einzubringen und konstruktive Ideen für die Mobilität von morgen einzubringen.“ 

Weitere Informationen zum Projekt sowie zur laufenden Online-Befragung sind auf der Projekt-Internetseite www.coe-mobil.de verfügbar.

Förderhinweis:

Das Projekt „Strategie für ein zielgruppenorientiertes Mobilitätsmanagement im Kreis Coesfeld“ wird über die Bezirksregierung Münster aus Mitteln des Landeshaushalts Nordrhein-Westfalen gefördert.

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