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Symbolischer Spatenstich für neuen Radweg an der K 60

Meldung vom:

Mehrere Personen setzen beim symbolischen Spatenstich für den neuen Radweg an der Kreisstraße 60 gemeinsam die Spaten an.

Symbolischer Spatenstich für den neuen Radweg entlang der Kreisstraße 60 zwischen Senden und Münster-Albachten (Bildquelle: Kreis Coesfeld)

Vertreterinnen und Vertreter des Kreises Coesfeld, der Gemeinde Senden, der Stadtregion Münster sowie die Eigentümer der benötigten Flächen kamen in der vergangenen Woche zum symbolischen Spatenstich für den Neubau des Radwegs entlang der Kreisstraße 60 zusammen. Auf einer Länge von rund 1,64 Kilometern entsteht ein straßenbegleitender Radweg.

„Der Radweg ist ein lang gehegter Wunsch der Gemeinde, bei dem wir nun so weit sind, ihn in Erfüllung gehen zu lassen“, sagte Landrat Dr. Schulze Pellengahr beim Spatenstich. Dass dieser Wunsch nachvollziehbar sei, zeige insbesondere die Verkehrssituation an der K 60: „Mit Blick auf die Sicherheit im Radverkehr ist hier an der K 60 ein Radweg wirklich notwendig. Nach der Fertigstellung wird die Strecke deutlich sicherer und komfortabler für den Radverkehr.“

Der Neubau schließt eine Lücke für den Alltags- und Pendlerverkehr zwischen Senden und Münster-Albachten. Bislang müssen Radfahrerinnen und Radfahrer auf einem rund 1,6 Kilometer langen Abschnitt ohne eigenen straßenbegleitenden Radweg auskommen. 

Der neue Radweg wird im Veloroutenstandard gebaut. Statt der sonst üblichen Breite von 2,50 Metern entsteht der Radweg in drei Metern Breite. So steht zukünftig eine komfortable und sichere Verbindung für den Alltagsradverkehr zur Verfügung. Der Radweg ist Bestandteil des Konzeptes „Implementierung Stadtregionaler Velorouten“ der Stadtregion Münster, mit dem direkte Verbindungen zwischen den Umlandgemeinden und Münster geschaffen werden sollen.

Bürgermeister Sebastian Täger unterstrich die Bedeutung des Projekts: „Es gab viele Herausforderungen, die gemeistert werden mussten. Umso mehr freue ich mich, dass der Radweg nun auch im Veloroutenstandard entstehen kann. Die Velorouten haben natürlich einen touristischen Mehrwert, jedoch werden sie auch besonders den Alltagsverkehr mit dem Rad stärken.“

Katrin Reuscher, Bürgermeisterin der Stadt Sendenhorst und Vertreterin der Stadtregion Münster, ergänzte: „Aus Sicht der Stadtregion sind die Velorouten eine große Idee. Besonders mit dem E-Bike kann so die Alltagsmobilität auf das Rad verlegt werden. Wenn wir Radfahrerinnen und Radfahrern eine gute Infrastruktur zur Verfügung stellen, bin ich überzeugt, dass sie auch angenommen wird.“

Der Weg wird auf der süd- beziehungsweise östlichen Seite der K 60 verlaufen. Im Bereich der B 235 ist eine zusätzliche Querungshilfe vorgesehen, um die Anbindung an den dort verlaufenden Radweg sicher zu gestalten. Am Übergang zur Veloroute der Stadt Münster ist ebenfalls eine Querungshilfe geplant.

Landrat Dr. Schulze Pellengahr dankte ausdrücklich den Eigentümerinnen und Eigentümern, die ihre Flächen für den Bau zur Verfügung stellen. Sein Dank galt ebenso der Kreispolitik und allen weiteren Fürsprecherinnen und Fürsprechern, die die Umsetzung des Radwegs ermöglicht haben.

Die Baukosten einschließlich Grunderwerb belaufen sich auf rund 1,165 Millionen Euro. Das Projekt wird mit einer Zuwendung von 90 Prozent aus dem Förderprogramm „Stadt und Land“ gefördert. Den Eigenanteil für den Radweg übernimmt die Gemeinde Senden. 

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