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Sechs Tage, sechs Etappen: Fünf Jahre Hohe Mark Steig gefeiert

Meldung vom:

Einige Erwachsene in Wanderbekleidung schauen von einem Aussichtsturm auf ein Waldstück.

An allen Tagen wurden die Wanderungen von sonnigem Herbstwetter begleitet. Die Wanderer sind hier zu sehen auf der Aussichtskanzel in Dorsten-Rhade. (Bildquelle: Naturpark Hohe Mark e.V.)

Mitteilung des Naturpark Hohe Mark e.V.

Vom 25. bis 30. September 2026 konnten Wanderbegeisterte den Fernwanderweg über die gesamten 150 Kilometer erleben. Begleitet von Wanderführerin und Bloggerin Steffi Hetzel sowie einem Team-Mitglied des Naturpark Hohe Mark liefen täglich ca. 20 Gäste die sechs Etappen des Hohe Mark Steig.

„Der zertifizierte Premium-Wanderweg wird seinen Ansprüchen vollkommen gerecht“, resümiert Steffi Hetzel. „Jede Etappe ist anders, hat ihre eigenen Reize und Highlights.“   

Ob einzelne Etappe oder die komplette Strecke – beide Möglichkeiten wurden von den Gästen genutzt. „Es ergab sich eine bunte Truppe von Wanderern, die von Tag zu Tag immer mehr zu einer Einheit wurden“, berichtet Marianne Teltrop als Organisatorin der Wanderwoche.

Von Wesel bis Olfen

Gestartet wurde an der Rheinpromenade in Wesel. Von dort aus führte der Weg durch den Diersfordter Wald bis zur Bärenschleuse. Am zweiten Tag ging es über Hünxe weiter nach Schermbeck, anschließend durch die Üfter Mark bis nach Dorsten-Lembeck. Auf der vierten Etappe wartete mit dem Waldgebiet Hohe Mark über Reken bis nach Haltern am See die „Bergetappe“. Weiter verlief die Strecke durch die Westruper Heide und die Haard bis nach Oer-Erkenschwick. Den Abschluss an Tag 6 bildete die Tour entlang der alten Fahrt über Datteln bis nach Olfen in die Steveraue. 

Natur erleben und gemeinsam unterwegs sein

Unterwegs blieb Zeit, die Natur bewusst wahrzunehmen, in Stille zu gehen, aber auch miteinander ins Gespräch zu kommen. Fachkundige Begleiter sorgten zudem für besondere gemeinsame Eindrücke. Solche unterhaltsamen Unterbrechungen gab es z.B. durch Förster oder durch Vertreter der Biologischen Stationen. Sie berichteten über verschiedene Naturthemen wie Wald im Klimawandel oder die Funktion von Pilzen im Ökosystem. 

Höhepunkte im wahrsten Sinne des Wortes waren die zwei Feuerwachtürme Galgenberg und Rennberg, die ebenfalls erklommen wurden. Hier berichtete Dirk Spiller von RVR Ruhr Grün über die Entstehung des Hohe Mark Steigs. 

Jeden Mittag gab es eine Einkehr oder ein Picknick mit Versorgung durch die gastronomischen Partner des Naturparks. „Für die Wanderer äußerst wichtig, wurde doch schon am Morgen immer gefragt, was es denn mittags zu essen gäbe“, verrät Marianne Teltrop.

Fünf Jahre Hohe Mark Steig

Fünf Jahre nach seiner Eröffnung ist der Hohe Mark Steig fest in der Region verankert. Die Wanderwoche zeigte dabei nicht nur die landschaftlichen Highlights, sondern auch, wie vielfältig die Möglichkeiten sind, den Weg zu erleben. 

Dagmar Beckmann als Geschäftsführerin des Naturpark Hohe Mark zieht am Ende der Touren ein positives Fazit: „Es war eine superschöne Woche, die viele positive Eindrücke hinterlassen hat. Wir werden versuchen, ähnliche Veranstaltungsformate neu aufzulegen und im Naturpark Hohe Mark zu etablieren.“

Zusatzinformationen:

Der Hohe Mark Steig ist ein Gemeinschaftsprojekt des Regionalverband Ruhr, der die Infrastruktur betreut und des Naturpark Hohe Mark, der das Marketing übernimmt. 

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